Sonnenhut düngen - so gehst du am besten vor

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Sonnenhut düngen - so gehst du am besten vor

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März 25, 2022
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Inhaltsverzeichnis

Der Sonnenhut (Echinacea) ist eine anfängertaugliche und sehr pflegeleichte Pflanze, die den heimischen Garten mit einer wundervollen Blütenpracht bereichert. Um diese Blütenpracht Jahr für Jahr zu erhalten, ist es notwendig, diese Pflanzengattung regelmäßig zu düngen. Doch welcher Dünger eignet sich für den Sonnenhut konkret und mit welchen Strategien bist du dabei auf der sicheren Seite? Genau das zeigen wir dir in diesem Artikel.

Das Wichtigste auf einen Blick:
  • Verwende organischen Dünger, wie Kompost oder Hornspäne
  • Bei Sonnenhüten in Kübeln ist Flüssigdünger besser geeignet
  • Dünge den Sonnenhut einmal im Jahr und evtl. ein weiteres Mal zur Blütezeit

Welcher Dünger eignet sich für den Sonnenhut?

Nach dem kalten Winter sollte der Sonnenhut im Frühjahr mit organischem Dünger, wie etwa gut verrotteter Kompost, gedüngt werden. Alternativ kannst du Hornspäne verwenden, die du entweder online oder in einem Fachmarkt erwerben kannst. Wichtig beim Düngen des Sonnenhuts ist, dass dieser den Dünger langsam aufnimmt. Im schlimmsten Fall können die Stauden zu schnell wachsen. Die Folge davon ist, dass die Pflanze wuchert und verkrautet. Diese „Nebenwirkung“ kann ein liebevoll gestaltetes Blumenbeet schnell verunstalten. 

Befindet sich dein Sonnenhut in einem Kübel, empfehlen wir die Verwendung von Flüssigdünger. Bei Kübelpflanzen ist zu beachten, dass sie während ihrer Blütezeit eine extra Portion Dünger verdient haben. Rund um die Pflege des Sonnenhuts im Topf gibt es dabei jedoch keine nennenswerten Unterschiede. Dies gilt für alle Pflanzen der Gattung.

Die richtige Häufigkeit für die Düngung des Sonnenhuts

Generell lässt sich festhalten, der Sonnenhut sollte mindestens einmal pro Jahr gedüngt werden. Ebenfalls sehr wichtig für die Platzierung im Freiland ist, dass sich die Rudbeckien, aber auch der Echinacea purpurea in nährstoffreichen Boden befinden sollten. Optimal wäre eine Düngung der Stauden im Herbst oder im Frühjahr. Wie bereits erwähnt, kann während der Blütephase eine weitere Portion Dünger nicht schaden. So sorgst du für einen besseren Boden direkt bei dir im Garten und trägst dazu bei, dass sich der Sonnenhut gut entwickelt.

Weitere Pflegetipps rund um die Rudbeckia Pflanze 

Wie bei allen Pflanzen, gilt auch beim Sonnenhut, dass der Boden eines der wichtigsten Kriterien für ein gutes Wachstum ist. Achte aus diesem Grund möglichst genau auf den passenden Standort, wozu wir dir hier ein paar weitere Tipps mitgeben. Ergänzend dazu erhältst du direkt in diesem Beitrag noch ein paar Tipps zur Pflege deines Sonnenhuts:

  • Entferne Unkraut vor der Pflanzung der Echinacea sorgfältig.
  • Wähle einen humusreichen Boden mit lockerer Krume aus (keine lehmhaltige Erde, da hier Staunässe droht)
  • Entscheide dich für einen möglichst sonnigen Standort.
  • Pflanze den Sonnenhut möglichst nicht zu eng. (Abstand zwischen 30 und 40 cm)
  • Gieße deine Pflanzen regelmäßig, vermeide aber Staunässe.
  • Schneide verblühte Stängel rechtzeitig zurück.
  • Prüfe regelmäßig, ob Schädlinge oder Mehltau zu erkennen sind.

Die winterfeste Rudbeckia bedankt sich für die liebevolle Behandlung jedes Jahr mit einer wundervollen Blütenpracht von den Sommermonaten bis in den Herbst hinein. Durch die ordnungsgemäße Teilung und Vermehrung der mehrjährigen Stauden erhältst du neue Pflanzen, die den Garten zusätzlich verschönern und mit ihren Blüten überzeugen.

So schützt der Dünger die Pflanze vor Schädlingen

Der Sonnenhut sollte regelmäßig auf Schädlinge und Krankheiten überprüft werden, um bei einem Befall sofort reagieren zu können. Eine genauere Beobachtung der Blätter ist an dieser Stelle von höchster Bedeutung. Die Ansteckung benachbarter Pflanzen mit neuen Krankheiten, wie dem Mehltau, kann somit unabhängig vom Standort verhindert werden. 

Wenn Schädlinge deine Stauden befallen haben, kannst du zwischen einem chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel oder einer natürlichen Lösung wählen. In vielen Fällen lohnt es sich, bewusst auf die chemische Keule zu verzichten und die Pflanze so nachhaltig vor Gefahren zu schützen. Jauche ist dabei zum Beispiel ein natürlicher Flüssigdünger, der nicht nur als Dünger eingesetzt werden kann, sondern auch präventiv vor Schädlingen schützt. Mit Jauche wird dein Sonnenhut auf diese Weise ausreichend mit Nährstoffen versorgt.

Die Gewinnung der Jauche als natürlicher Dünger

Die Jauche wird aus Pflanzenbestandteilen gewonnen, wobei auch die eigene Herstellung problemlos möglich ist. Dazu zerkleinerst du etwa ein Kilogramm frische Pflanzenteile und gibst sie mit zehn Litern Wasser in ein gut verschließbares Gefäß. Alles zusammen etwa drei Wochen gären lassen. Die fertige Jauche kannst du dem Gießwasser nun wöchentlich als Dünger hinzufügen. Gehe hierzu am besten im Verhältnis von 1 zu 10 vor.

Wir empfehlen an dieser Stelle, Jauche aus Brennnesseln herzustellen. Diese kannst du kostenlos auf jeder Wiese finden, wobei du zudem von besonders viel Stickstoff profitierst. Wenn es um eine stark ausgeprägte und vitale Blüte des Sonnenhuts geht, bist du so auf der sicheren Seite. Die natürliche Düngung ist sowohl für die Rudbeckien als auch für den Echinacea purpurea geeignet. So fühlen sich die Korbblütler bei dir im Garten sicher wohl.

Mehr über den Sonnenhut erfahren!

Du siehst also, mit wenigen Schritten kannst du die vielen Arten des Sonnenhuts optimal zufriedenstellen und diese dankt es dir mit ihren vielfältigen Blüten. Nicht nur direkt bei dir im Garten, sondern auch zur Verwendung als Heilpflanze macht der Sonnenhut dabei einen sehr guten Eindruck. Schau dir hierzu gerne auch unseren Beitrag über den Schmalblättrigen Sonnenhut an und lass dich rund um die vielen Sorten informieren. Auch weitere Pflegetipps rund um Blätter, Blüten und Wurzeln musst du so nicht lange suchen.

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