Die wichtigsten Kressesorten – unser kompakter Überblick

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Die wichtigsten Kressesorten – unser kompakter Überblick

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Dezember 13, 2021
Kresse trocknen

Inhaltsverzeichnis

Du kennst dich gut zum Thema Kresse aus? Dann werden dir die vielen Arten der Kresse garantiert bekannt sein. So wird primär zwischen Brunnenkresse, Gartenkresse und Kapuzinerkresse variiert, die sich anhand ihres Stils und der Größe unterscheiden. Auch der Geschmack der Kressesorten kann je nach Art und Struktur deutlich variieren. In diesem Beitrag stellen wir dir die Sorten der Kresse aus diesem Grund etwas genauer vor und zeigen dir, wo die jeweiligen Unterschiede der Arten liegen.

Diese Arten solltest du zwingend kennen

Wie bereits erwähnt, wird primär zwischen drei Arten der Kresse unterschieden. Wenn es um die konventionellen Formen der Kresse geht, gibt es die Gartenkresse (Lepidium sativum), die Brunnenkresse (Nasturtium officinale) und die Kapuzinerkresse (Tropaeolum). Über die folgenden Eigenschaften solltest du hierbei informiert sein, um die Kresse im Garten mit Erfolg zu kultivieren:

Brunnenkresse

Bei der Brunnenkresse handelt es sich um eine Wasserpflanze. Bei feuchtem Boden wächst sie jedoch auch direkt in deinem Garten. Im Vergleich zu anderen Arten der Kresse entwickelt die Brunnenkresse deutlich größere Blätter und hat zudem einen pikanten Geschmack. Achte rund um die Brunnenkresse darauf, ausschließlich die Blätter zu verzehren. Die anderen Teile deiner Pflanze sind hingegen nicht essbar und sollten aus möglichen Gerichten herausgehalten werden.

Brunnenkresse Blüte

Kapuzinerkresse

Mit der Kapuzinerkresse erwartet dich eine in erster Linie dekorative Pflanze, die über hübsche Blüten in gelber, oranger und roter Farbe verfügt und wunderbar auf dem Balkon oder der Terrasse kultiviert werden kann. Neben den essbaren Blättern sind bei dieser Kresseart auch die Blüten essbar. Während die etwas milderen Blätter häufig verzehrt werden, sind die Blüten meist als Dekoration in Suppen oder auf Salaten die bessere Wahl. So hast du es leicht, für einen guten Anblick deiner Gerichte zu sorgen und die Kräuter zu nutzen.

Kapuzinerkresse

Gartenkresse

Die beliebteste Art der Kresse für die Aussaat im Garten oder direkt auf der Fensterbank zu Hause ist die Gartenkresse. Ihr Vorteil liegt in der schnellen Reifung, wodurch sich die ersten Blätter aus deinen Kressesamen schon nach einer Woche ernten lassen. Meist werden die Samen der Kresse bereits als Sprossen verzehrt, wobei die Blätter mit der Zeit einen etwas schärferen Geschmack entwickeln. So wird die Gartenkresse zu einem beliebten Kraut für viele Speisen.

Gartenkresse mit Wurzeln

Vielfältige Sorten für verschiedene Intensitäten

Für welche Intensität deiner Kresse du dich entscheidest, ist immer eine Frage des Geschmacks. Vor allem in Japan ist die Kresse als Gewürz sehr beliebt, weshalb dort verschiedenste Sorten ganz neu gezüchtet werden. Durch ihre zahlreichen Mineralstoffe und Vitamine werden die Kressesorten auch für das Immunsystem zu einer guten Entlastung und versorgen deinen Körper nachhaltig. Sorten wie die Daikonkresse oder weitere Unterformen der Gartenkresse erweitern somit den Bestand der Arten. Dies lässt dich selbst darüber entscheiden, welche Intensität der Kresse du am besten findest.

So wird der Anbau im Topf zum Erfolg

Weitere Unterformen wie die Brocco Cress oder die Limon Cress werden häufig in der Gastronomie zu besonderen Anlässen genutzt. Je nach Züchtung der eigenen Kressesorten gelingt es, Speisen und Getränke zu verfeinern und den gewünschten Geschmack zu erzielen. Sowohl für Fisch als auch für Fleisch, für Meeresfrüchte, in Kombination mit Kräutern wie Schnittlauch und Basilikum oder mit Käse macht die Kresse einen guten Eindruck. Dies setzt aber immer eine gelungene Anzucht voraus.

Nutze hierzu am besten immer einen frischen Topf und fülle diesen mit Erde. Verteile anschließend die Samen der Kresse im Topf und befeuchte die Erde final mit Wasser. Wichtig ist, dass das Substrat der Kresse langfristig feucht bleibt. Achte zudem darauf, dass die Kresse von einem guten Platz an der Sonne profitiert, was sowohl mit dem klassischen Topf als auch direkt im Beet möglich wird.

Entscheide dich für die richtige Lage deiner Kresse!

Mit dem richtigen Standort musst du dir um die Entwicklung deiner Kressearten keine Sorgen machen. Dies gilt sowohl für die Blüten als auch für die Blätter, die unter guten Bedingungen nach wenigen Wochen bereits entstanden sind. Gerne stellen wir dir in unseren weiterführenden Texten auch speziell die Gartenkresse oder die Kapuzinerkresse vor. Solltest du zusätzlich mehr über die Vermehrung der Kresse wissen wollen, haben wir auch hierfür stets einen separaten Beitrag für dich.

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