Giftige Hortensien: Die Gefahr für Katzen!

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Giftige Hortensien: Die Gefahr für Katzen!

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Februar 17, 2022
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Inhaltsverzeichnis

Hortensien sind ein Blickfang und auch für Tiere und Kinder interessant. Glücklicherweise halten die darin enthaltenen Bitterstoffe besonders Katzen in der Regel fern. Die Bitterstoffe machen die Hortensie geschmacklich zwar ungenießbar, dennoch kommt es vor, dass Kinder oder Tiere daran knabbern und Pflanzenteile verzehren.  Doch welche Auswirkungen haben Hortensien auf Katzen? Wir haben die Antworten!

Sind Hortensien für Katzen giftig?

Hortensien enthalten einige Giftstoffe, die je nach Menge des Verzehrs durchaus gefährlich werden können. Alle Pflanzenteile sind leicht giftig, besonders aber die Blätter und Blüten. Unter anderem sind in Hortensien folgende giftige Stoffe enthalten:

  • Blausäure
  • Saponine
  • Hydrangin
  • Hydragenol

Ob die Giftstoffe tatsächlich ihre Wirkung zeigen, kommt ganz auf die Verzehrmenge an. Bei geringem Konsum der Pflanze kann es auch passieren, dass sich keine Vergiftungssymptome zeigen. Frisst deine Katze größere Mengen an Blüten und Blättern, solltest du Symptome beobachten. Eine allergische Reaktion auf die Pflanze ist sowohl beim Menschen, als auch beim Tier selten, aber nicht ausgeschlossen.

Symptome beim Verzehr

Wenn deine Katzen sich an einer Hortensie vergiftet, kann es zu unterschiedlichen Vergiftungserscheinungen kommen. Dazu zählen:

  • Magen- und Darmstörungen
  • Kreislaufprobleme
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Blutiger Stuhlgang
  • Zittern
  • Schwächeanfälle
  • Müdigkeit
  • Lethargie
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Futterverweigerung

Hortensien wird außerdem eine halluzinogene Wirkung nachgesagt. Diese tritt aber nur auf, wenn die Hortensie geraucht wird. Gezieltes Rauchen der Pflanze ist bei Katzen zwar kein Thema, trotzdem kann es passieren, dass ein Hortensienstrauch in Brand steht und das Tier den Rauch inhaliert. Die halluzinogene Wirkung führt auf die im Rauch freigesetzte Blausäure zurück. 

Schnelles Handeln ist gefragt

Am besten ist es natürlich, wenn sich die Katze gar nicht erst vergiftet. Wenn du weißt, dass deine Katze gern an Hortensien knabbert, solltest du sie an einem unerreichbaren Ort pflanzen oder abdecken. Essbare Pflanzen als Alternative, beispielsweise Katzengras, bieten eine Ablenkung und können ebenfalls vor dem Verzehr giftiger Blüten oder Blätter schützen. 

Stellst du bei deiner Katze Symptome einer Vergiftung fest, solltest du sofort den Tierarzt kontaktieren. Je länger du wartest, umso stärker werden die Symptome. Außerdem werden Langzeitschäden verursacht und die Symptome können unter Umständen sogar zum Tod führen. Eine rechtzeitige Entgiftung ist hier ausschlaggebend. 

Du solltest bei Vergiftungen ruhig bleiben, denn Stress und Nervosität können auf die Katze übergreifen und die Symptome verstärken. Außerdem solltest du keinesfalls versuchen, dein Tier zum Erbrechen zu animieren. Erzwungenes Übergeben kann unter anderem zu Kreislaufzusammenbrüchen führen.

Giftigkeit der Hortensie für andere Lebewesen

Bei geringem Konsum ist die Hortensie in der Regel nicht besonders giftig. Bei größeren Verzehrmengen können bei Katzen starke Symptome auftreten, die auf alle Fälle vom Tierarzt behandelt werden müssen. Dies gilt auch für andere Tiere und Menschen. Mehr zur Giftigkeit dieser Pflanze kannst du in diesem Artikel erfahren.

Wenn du mehr zur Vermehrung und Überwinterung deiner Hortensie erfahren möchtest, haben wir ebenfalls passende Artikel parat.

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