Glückskastanien als Zimmerpflanze – so pflegst du sie optimal!

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Glückskastanien als Zimmerpflanze – so pflegst du sie optimal!

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Juli 13, 2022
Glückskastanie

Inhaltsverzeichnis

Mit der Glückskastanie erwartet dich ein echter Hingucker, die vor allem dank ihrer fingerförmigen Blätter schnell erkennbar wird. Auch der geflochtene Stamm macht die als Pachira aquatica bekannte Pflanze zu einer spannenden Wahl, wodurch die Zimmerpflanze auf den ersten Blick an einen kleinen Baum erinnert. Je nach Pflanzung und Pflege erreicht die Glückskastanie dabei bis zu 200 Zentimeter Höhe. Doch wie genau funktioniert die optimale Pflege und wie wächst die Glückskastanie optimal?

Die wichtigsten Eigenschaften der Glückskastanie im Überblick

Vor allem der Stamm ist an der Glückskastanie überaus beeindruckend. Durch seine dekorative Form macht er die Zimmerpflanze zu einem interessanten Anblick, wobei sich nur im oberen Teil Blätter bilden. Für ein gutes Wachstum des Kleinbaums ist eine im Halbschatten gelegene Position ideal. So bleiben die Blätter ganzjährig kräftig grün und machen den Innenraum zum Paradies. In Verbindung mit ihrem aufrechten Wuchs passt die Glückskastanie problemlos in die meisten Haushalte, wodurch du dich auf eindrucksvolle Pflanzen verlassen kannst. Die folgenden Eigenschaften sind entscheidend:

  • Wuchshöhe von 120 bis 200 Zentimetern
  • Ideale Nutzung als Innenraumbegrünung
  • Bildung von ganzjährig grünen Blättern
  • Optimales Wachstum in mäßig feuchter Erde
  • Aufrechte Entwicklung als Zimmerpflanze
  • Rote Blüten und Früchte in der Natur

Bis es bei den Zimmerpflanzen auch in unseren Breitengraden zur Bildung von Blüten oder sogar Früchten kommt, ist eine optimale Pflege erforderlich. Nicht nur Aufgaben wie das Gießen und das Düngen sind dabei zu berücksichtigen. Auch die richtige Luftfeuchtigkeit ist entscheidend, damit die Blätter nicht durch die Temperatur und ihre Umstände welken oder sich unschön verfärben. Da die Glückskastanie ursprünglich aus Mexiko und Brasilien stammt, ist die Pflanze viel Wärme gewohnt.

So entwickelt sich die Glückskastanie als Zimmerpflanze

Durch ihr Wachstum auf bis zu zwei Meter ist die Glückskastanie eine verhältnismäßig äußerst große Pflanze. Vor allem der dicke Stamm wird dabei zu einem zentralen Merkmal, wodurch die Pflanze auf den ersten Blick an einen kleinen Baum erinnert. Auch die dunkelgrünen Blätter am oberen Ende der Zimmerpflanze tragen zu dieser Wirkung bei und gleichen optisch einer echten Baumkrone. Solltest du es durch eine optimale Pflege bis zur Bildung neuer Blüten schaffen, werden diese aufgrund ihrer Größe schnell erkennbar. Gleiches gilt für die braunen und holzig wirkenden Früchte deiner Pflanze.

Der richtige Standort für rundum gesunde Glückskastanien

Grundsätzlich hat es die Glückskastanie gerne etwas heller. Direkte Sonne ist jedoch keine gute Wahl, weshalb du mit einem Standort im Halbschatten auf der sicheren Seite bist. Ebenfalls sehr wichtig ist eine hohe Luftfeuchtigkeit, damit die Blätter langfristig an der Glückskastanie erhalten bleiben. Auch wenn die Pflanze ursprünglich aus eher wärmeren Gebieten stammt, sind Temperaturen zwischen 18 und 20 Grad vollkommen ausreichend. So kommt die Glückskastanie mit Zimmertemperatur zurecht.

Auch wenn die Glückskastanie natürlich nicht draußen steht, sollte die Zimmerpflanze für den Winter etwas stärker abgekühlt werden. Zwölf bis 14 Grad sind hierbei als ungefähre Orientierung für deine Glückskastanie zu verstehen. Für das Substrat gibt es bei der Pachira aquatica nicht viel zu beachten. So bist du mit herkömmlicher Blumenerde ideal abgesichert, gerne mit ein paar Nährstoffen extra.

Unsere Pflegetipps zur Förderung des Wachstums

Bei der Glückskastanie handelt es sich um eine pflegeleichte Pflanze, die durch ihre Verbindung aus einem robusten Stamm und ihren Blättern mittlerweile sehr beliebt ist. Damit sich die Zimmerpflanze auf Dauer jedoch gut entwickeln kann, sollte die Bildung robuster Wurzeln gefördert werden. So sind deine Wollbaumgewächse im Topf auf Dauer eine beliebte Wahl, wobei du mit der richtigen Pflege von einer spannenden Pflanze profitierst. Folgende Tipps sind dabei möglichst immer zu beachten:

Gießen

Viel Wasser benötigt deine Glückskastanie in den meisten Fällen nicht. Dies liegt vor allem daran, dass die Pflanze große Mengen Wasser direkt in ihrem Stamm speichern kann. Bei starker Hitze und hohen Temperaturen solltest du die Pachira aquatica aber dennoch regelmäßig gießen. Im kalten Winter hingegen benötigt die Glückskastanie kaum zusätzliches Wasser mehr zur Pflege.

Düngen

Zur Förderung des Wachstums deiner Glückskastanie ist es sinnvoll, die Zimmerpflanze ab dem Frühjahr bereits im Takt von zwei Wochen mit etwas Dünger zu besprühen. Bis zum August sind die zusätzlichen Nährstoffe daher entscheidend, um eine positive Entwicklung der Wurzeln zu ermöglichen. Klassischer Blumendünger ist zur Versorgung der Glückskastanie dabei ausreichend.

Schneiden

Ein klassischer Rückschnitt ist für die Glückskastanie in der Regel nicht mehr nötig. Lediglich in Ausnahmefällen kommt es zu verwelkten Blättern, die du auf Wunsch direkt von Hand entfernen kannst. Sollte es vermehrt zu verwelkten Blättern kommen, so liegt die Ursache häufig innerhalb der Pflege. Achte in dieser Hinsicht darauf, dass die Glückskastanie ausreichend Nährstoffe hat.

Umtopfen

Da sich die Wurzeln der Glückskastanie recht schnell entwickeln, ist auch das Umtopfen alle ein bis zwei Jahre wieder notwendig. Nimm dir hierzu immer einen größeren Topf als zuvor, damit sich die Wurzeln bestmöglich entfalten können. Als Zeitpunkt zum Umtopfen eignet sich dabei vor allem das Frühjahr. So wächst die Pflanze schnell an und entfaltet ihr schönes Blätterkleid.

Überwinterung

Eine spezielle Überwinterung ist für die Glückskastanie in der Regel gar nicht nötig. Da sie direkt im Zimmer steht, kommt sie mit Frost oder mit niedrigen Temperaturen gar nicht erst in Kontakt. Im direkten Vergleich zum Sommer ist es aber natürlich dennoch zu empfehlen, den Kleinbaum an einen etwas kälteren Ort zu stellen. So kommt die Zimmerpflanze im Winter mehr zur Ruhe.

Diese Tipps eignen sich zur Vermehrung der Glückskastanie

Für die Vermehrung der Glückskastanie gibt es nicht viel zu beachten. So kommen grundsätzlich zwei Möglichkeiten infrage, durch die du deine Pflanze vermehren kannst. Im Sommer ist die Aussaat eine der beliebtesten Methoden, um über Samen ganz neue Glückskastanien zu kultivieren. Ebenfalls sehr beliebt ist die Vermehrung durch Stecklinge, wobei die Wurzeln zwischen 26 und 30 Grad anwachsen können. Ein warmer Boden ist in diesem Fall die beste Voraussetzung für den Kakaobaum, damit die Vermehrung gelingt. So bilden sich schnell neue Wurzeln zur optimalen Pflege der Zimmerpflanzen.

Die Schädlinge und Krankheiten können Glückskastanien betreffen

Um Krankheiten und Schädlinge musst du dich bei der Pachira aquatica grundlegend nur bei Fehlern im Bereich der Pflege sorgen. Vor allem zu trockene Luft leistet dabei einen großen Anteil und führt nicht selten dazu, dass sich die Blätter von den Trieben lösen. Auch Staunässe kann für Blattverlust und Verfärbungen ursächlich sein, weshalb du nur in Maßen gießen solltest. Weitere Krankheiten und Schädlinge treten bei der beliebten Pflanze mit ihrem geflochtenen Stamm dabei eher nicht auf.

Tipp:
Mit der richtigen Luftfeuchtigkeit sicherst du deine Glückskastanie optimal ab. So kannst du deine Pflanze vor allem im Sommer mit einer Sprühflasche pflegen und die Blätter etwas befeuchten.

Mit der richtigen Pflege zur schädlingsfreien Glückskastanie!

Die Verbindung aus einer langfristig erfolgreichen Pflege und dem passenden Substrat macht die Pachira aquatica als Glückskastanie zu einer spannenden Wahl. Vor allem an hellen und gleichzeitig halbschattigen Standorten hast du es leicht, den Kleinbaum mit Erfolg zu kultivieren. Solltest du mehr zum Schnitt der Glückskastanie erfahren wollen, dann lies gerne direkt hier weiter. Mit unseren Tipps zeigen wir dir im Detail, wie du Pflegefehler vermeiden kannst und worauf du dabei achten solltest.

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