Ist das Löwenmäulchen winterhart? So findest du es heraus!

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Ist das Löwenmäulchen winterhart? So findest du es heraus!

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Mai 9, 2022
Löwenmäulchen winterhart

Inhaltsverzeichnis

Beim Löwenmäulchen handelt es sich um eine eindrucksvolle und blütenstarke Staude. Während ein starker Winter für die Pflanzen durchaus problematisch werden kann, übersteht das Löwenmäulchen einen milden Winter in der Regel problemlos. Je nach Temperatur und Witterung bleiben dabei sogar die Blüten bis in den November erhalten. Dennoch lässt sich mit dem richtigen Vorgehen viel für die Überwinterung des Löwenmäulchens tun. Was genau hierbei möglich ist, erfährst du hier im Artikel.

Mit diesen Tricks lässt sich das Löwenmäulchen überwintern

Beim Löwenmäulchen hängt viel von der im Garten gepflanzten Sorte ab. Dies kannst du in der Regel dem Etikett entnehmen, woraus sich auch der Pflegeanspruch für den Winter ableiten lässt. Handelt es sich bei deinen Löwenmäulchen um sogenannte F1-Hybride, halten diese meist nur ein Jahr. Dafür zeichnen sich die Pflanzen durch ein starkes Wachstum aus und überzeugen mit einzigartigen Blüten.

Abgesehen von den Hybriden und Züchtungen gibt es jedoch das Echte Löwenmaul, wobei es sich um eine mehrjährige und äußerst robuste Pflanze handelt. Dieses Löwenmäulchen entsteht aus echten und unveränderten Samen, wodurch das Wachstum im Beet problemlos möglich ist. Im besten Fall schützt du die Pflanze im Winter mit etwas Mulch und bietest ihr dadurch den nötigen Winterschutz. Ein Rückschnitt im Herbst ist anschließend nicht erforderlich, da das Laub optimal vor Kälte schützt.

Warum die Sorte für die Überwinterung entscheidend ist

Solltest du auf Dauer vom Löwenmäulchen profitieren wollen, empfehlen wir dir die Verwendung der klassischen und unveränderten Sorten. Die als Antirrhinum bekannte Pflanze benötigt dann zwar etwas mehr Zeit für die Ausprägung ihrer Blüten, bleibt dir im Garten jedoch deutlich länger erhalten. Damit sich deine Löwenmäuler optimal auf den Winter vorbereiten können, empfehlen wir dir, das Düngen ab Ende September einzustellen. Dadurch fokussiert sich das Löwenmäulchen anschließend nicht länger zu stark auf das Wachstum, sondern bleibt möglichst robust und meist auch winterhart.

So sieht es bei der Pflege des Löwenmäulchens im Kasten aus

Nicht immer wächst das Löwenmäulchen direkt in der Erde des Gartens. Auch im Kübel, Topf oder Blumenkasten lässt sich das Löwenmäulchen ohne viel Aufwand kultivieren. In diesem Fall reicht es jedoch nicht aus, den Kübel einfach im Freien stehen zu lassen. Dies zeigt sich bereits während der Pflege, die beim Löwenmäulchen im Topf etwas intensiver ausfällt. Damit der Topf winterhart wird und deinen Pflanzen eine sichere Umgebung bietet, kommt es auf die folgenden Maßnahmen an:

  • Entscheide dich für eine windgeschützte Position.
  • An einer Südwand steht der Kübel meist am besten.
  • Stelle den Blumentopf für den Winter auf etwas Holz.
  • Ummantele deine Pflanzen möglichst vor neuem Frost.
  • Bedecke das Substrat mit etwas Stroh oder Reisig.
  • Schneide die Triebe auf etwa fünf Zentimeter zurück.

Ebenfalls sehr wichtig für die Löwenmäulchen im Topf ist der richtige Kalkgehalt. Zu viel Kalk beim Gießen führt schnell dazu, dass sich die Pflanzen nicht mehrjährig entwickeln können. Häufig werden durch den Einsatz von Kalk zudem Nährstoffe festgesetzt, was schnell zu einem unschönen Mangel führt. Achte rund um das Löwenmäulchen daher auf den richtigen Kalkanteil für Gießen und Düngen.

Darauf ist beim anschließenden Auswintern zu achten

Nach einer erfolgreichen Überwinterung ist es sehr wichtig, das Löwenmäulchen wieder an die eigentliche Temperatur im Garten zu gewöhnen. Ab Mitte Mai kannst du die Pflanzen dabei wieder ins Freie bringen oder die Utensilien zum Schutz der Pflanze entfernen. Wichtig ist, dass zu dieser Zeit kein Bodenfrost mehr zu erwarten ist. Solltest du dein Antirrhinum zum Schutz vollständig aus dem Beet ausgepflanzt haben, kannst du es zur selben Zeit wieder bei dir vor Ort im Garten platzieren.

Achte rund um den Boden darauf, dass Staunässe und ähnliche Probleme von Beginn an vermieden werden. Vor allem in der ersten Phase ist dies sehr wichtig, damit sich die Sorten des Löwenmauls wieder an die Position und den Standort im Freien gewöhnen können. Rund um die vielen Arten kannst du ab Mai auch wieder mit der Pflege beginnen und zum Beispiel etwas Kompost ergänzen.

Profitiere nun selbst von einer starken Überwinterung!

Bei zu viel Kälte ist das Auspflanzen des Löwenmäulchens im späten Herbst nicht zu vermeiden. Für die milden Winter in Deutschland und Europa ist dies in der Regel jedoch nicht immer erforderlich. Falls der Winter zu stark wird, kannst du das Löwenmaul jedoch in einen kleinen Topf setzen und in einem Winterquartier mit rund 10 Grad überwintern. Solltest du mehr über die Aussaat oder warum Löwenmäulchen Totenkopfpflanzen genannt werden erfahren wollen, helfen wir dir gerne jederzeit weiter.

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