So vermehrst du Basilikum durch Stecklinge

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So vermehrst du Basilikum durch Stecklinge

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März 27, 2022
basilikum stecklinge

Inhaltsverzeichnis

Dein Basilikum zeigt sich in diesem Jahr von seiner besten Seite? Dann lohnt es sich garantiert, durch Stecklinge weitere Exemplare zu züchten. So gibst du die positiven Eigenschaften deiner Pflanzen auch an die nächsten Generationen weiter und profitierst von einer unkomplizierten Entwicklung. Doch wie genau funktioniert die Vermehrung des Basilikums durch Stecklinge und wann lohnt sich das Vorgehen für dich wirklich? Wir zeigen dir, worauf es beim Vermehren der Kräuter zu achten gilt.

Der richtige Schnitt für neue Stecklinge

Um dein Basilikum mithilfe von Stecklingen zu vermehren, benötigst du geeignete Triebe. An diesen sollten möglichst grüne und aromatische Blätter wachsen, um diese Erscheinung später auch an die neuen Pflanzen weitergeben zu können. Schneide in diesem Fall einfach die Triebspitzen auf einer Länge von etwa 10 Zentimetern ab. Der optimale Schnitt erfolgt dicht unter dem Ansatz des Blattes.

Wichtig ist, dass sich am Basilikum zum Zeitpunkt der Vermehrung noch keine Blüten gebildet haben. Diese verursachen ein deutlich schlechteres Aroma und machen die Kräuter praktisch ungenießbar. Der richtige Zeitpunkt ist für die Gewinnung neuer Stecklinge daher von enormer Bedeutung, um die positiven Eigenschaften der Stecklinge weiterzugeben und neue Jungpflanzen zu entwickeln. So hast du die Möglichkeit, durch Ableger neue Basilikumpflanzen aus der gleichen Familie zu züchten.

Die Bewurzelung direkt im Wasserglas

Damit sich aus den Stecklingen des Basilikums neue Wurzeln entwickeln können, benötigst du ein passendes Wasserglas. Trenne die Blätter hierzu von der unteren Seite deiner Stecklinge ab und fülle ein Glas mit Wasser, um die Ableger hineinzustellen. In Verbindung mit etwas Holzkohle kannst du dafür sorgen, dass sich an den Wurzeln keine Fäulnis bildet. Stelle das Glas mit den Stecklingen dann an einen halbschattigen und warmen Platz am Fenster. Meist lohnt es sich, das Wasser regelmäßig zu erneuern und für die nötige Frische zu sorgen. So entstehen nach wenigen Tagen die ersten Wurzeln.

Schritt für Schritt zum sicheren Eintopfen

Sobald die Stecklinge im Wasser erste Wurzeln entwickelt haben, lassen sich die neu entstandenen Jungpflanzen eintopfen. Die richtige Zeit dafür ist meist dann, wenn die Wurzeln eine Länge von etwa drei bis vier Zentimetern erreicht haben. Damit beim Eintopfen der neuen Pflanzen des Basilikums keine Fehler entstehen, haben wir dir die wichtigsten Faktoren in der Anleitung zusammengefasst:

  • Verwende zum Eintopfen einen Topf mit etwa neun Zentimetern Durchmesser.
  • Nutze im Topf ein leicht gedüngtes Substrat in Verbindung mit Kräutererde.
  • Drücke mithilfe eines Pikierstabs eine Mulde in die Erde deines neuen Basilikums.
  • Setze jeweils einen der bewurzelten Stecklinge in die gedüngte Erde ein.
  • Fülle die Mulde bis zum unteren Blattpaar nach dem Einsetzen mit Erde auf.
  • Stelle das Anzuchtgefäß in eine Schale mit rund fünf Zentimeter befülltem Wasser.

Auf diese Weise wird der Wurzelballen des Basilikums regelmäßig mit Wasser versorgt, ohne dass die Blätter nass werden. Dies sorgt dafür, dass sich die Pflanzen an ihrem halbschattigen Ort optimal entwickeln können. Verschiebe dein Basilikum nach ein paar Tagen dann an einen sonnigeren Ort. Sobald sich die Wurzeln erweitert haben, ist das Umtopfen in ein größeres Gefäß stets möglich.

Alternative Optionen für die Vermehrung

Nicht nur durch Stecklinge, sondern auch mithilfe von Samen oder durch Teilung lässt sich das in der Küche so beliebte Königskraut vermehren. Sollten dir die bisherigen Eigenschaften deiner Pflanze gut gefallen, ist die Vermehrung des Ocimum basilicum jedoch mit Stecklingen die beste Wahl. So setzt du auch bei weiteren Kräutern auf die richtige Entwicklung und profitierst von einer kurzen Keimzeit. Auch mögliche Fehler bei Basilikum aus dem Supermarkt lassen sich so problemlos wegzüchten.

Mit den richtigen Methoden und einer guten Pflege in den ersten Wochen zeigen sich im Topf schnell beeindruckende Pflänzchen. Auch auf die Ernte musst du bei deinem frischen Basilikum anschließend nicht mehr lange warten. Sowohl im Beet für den Garten als auch direkt auf der Fensterbank fühlt sich das Kraut in nährstoffreicher Erde wohl und wird dich mit köstlichen, grünen Blättern belohnen.

Mehr Details zum guten Anbau von Basilikum

Du möchtest dein Basilikum nun selbst erfolgreich vermehren und das aromatische Küchenkraut für viele spannende Gerichte verwenden? Dann werden die Lichtkeimer zu einer guten Wahl für deinen Kräutergarten. Nicht nur durch Stecklinge, sondern auch durch Samen oder durch Teilung lässt sich dein Basilikum erfolgreich vermehren. Schau dir hierzu am besten unseren Beitrag zur Vermehrung des Basilikums an und erfahre, worauf es rund um die Blätter deiner Pflanze wirklich ankommt.

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