Die Bauernorchidee ist nicht winterhart 

Lesezeit: 3 Minuten

Die Bauernorchidee ist nicht winterhart 

|
März 17, 2022
Bauernorchidee winterhart

Inhaltsverzeichnis

Die Bauernorchidee (Schizanthus Wisetonensis) ist eine sehr einfach zu züchtende und zu pflegende Orchideensorte. Im Winter geht sie bis zum Frühjahr in den Winterschlaf. Die Blätter rollen sich um den Stamm der Pflanze ein, um sich vor kaltem Wetter zu schützen. Sie ruht sich aus und beginnt wieder zu wachsen, wenn die Zeit reif ist - sobald die Wärme des Frühlings eintrifft. Wir zeigen dir, wie du deine Bauernorchidee am besten überwintern und pflegen kannst! 

Bauernorchidee ist an extremes Klima gewöhnt

Bauernorchideen (Schizanthus Wisetonensis) können Temperaturen von bis zu minus sieben Grad Celsius über einen längeren Zeitraum aushalten. Trotz ihrer Herkunft aus dem chilenischen Hochland ist die Pflanze nicht robust genug, um einen harten Winter im Freien zu überstehen.

Du kannst auch versuchen, eine Bauernorchidee (Schizanthus Wisetonensis) statt im Balkon oder im Garten, im Haus zu überwintern. So wird sie immergrün. Allerdings lohnt sich der Aufwand nicht. Das Überleben von Bauernorchideen im Haus ist unter idealen Bedingungen möglich, aber sie blühen im nächsten Jahr nicht.

Es ist wichtig, die Zierpflanze mit ihren bunten Blüten jedes Jahr aufs Neue auszusäen.

Spaltblume aussäen

Wenn du die Orchidee im Herbst des Vorjahres pflanzt, wird sie sehr früh im Jahr blühen:

  • Fülle die Aussaatschale mit Anzuchtserde 
  • Säe den Samen dünn aus
  • Bedecke es leicht mit Substrat 
  • Stelle die Aussaatschale hell und warm bei 22 bis 25 Grad auf
  • Pikiere nach dem Auflaufen 
  • Pflanze die Orchidee ab März ins Freiland oder in einen Kübel 

Bauernorchidee nur bedingt winterhart

Die Bauernorchideen (Schizanthus) können nur in Gegenden winterhart sein, in denen die Winter nicht zu streng sind. In Teilen der Vereinigten Staaten, wie in Kalifornien, dem Süden und Südwesten, ist der Winter sehr mild. Dort sind Nachtschattengewächse wie die Bauernorchideen winterhart. In raueren Klimazonen kann es notwendig werden, sie über den Winter zu schützen, indem man sie unter Glas stellt. Alternativ reicht auch ein kühles Gewächshaus aus. 

Die kalte Jahreszeit hingegen sollte nicht lang und kühl sein, wenn die Bauernorchidee im Freien gedeihen soll. Deshalb wird sie als schöne Zierpflanze mit geteilter Blüte nur als bedingt winterhart bezeichnet:

  • Bis minus sieben Grad winterhart 
  • Die Frostperiode darf nicht zu lange sein
  • Schütze deine Bauernorchidee im Topf vor Frost
  • Die Spaltblume darf im März nach draußen

Überwintere deine Bauernorchidee nicht

In Gebieten, in denen die Winterhärte kein Problem darstellt, ist es immer noch am besten, Bauernorchideen als einjährige Pflanzen zu behandeln. Entsorge sie am besten nach der Blüte. Das Entsorgen nach der Blüte reduziert das Risiko von Pilzproblemen und schafft Platz für neue Pflanzen. Für die besten Ergebnisse solltest du deine Bauernorchidee aus dem Garten oder Balkon im Frühling ins Haus holen, bevor die ersten Blüten erscheinen.

Suche einen guten Standort 

Die Spaltblume braucht wie andere Nachtschattengewächse wenig Pflege und kann an fast jedem Standort angebaut werden. Sie sollte ausreichend Sonne und etwas Schatten, am besten Halbschatten bekommen. Du kannst sie unter Bäumen oder Sträuchern anbauen, wo andere blühende Pflanzen nur selten blühen.

Die Pflanze muss so schnell wie möglich mit mehr Feuchtigkeit versorgt werden, sonst stirbt sie. Bedecke den Boden mit Sand und lege ein Drainagerohr in Pflanzgefäße, um zu verhindern, dass Staunässe die ansonsten robuste Pflanze tötet.

Wenn deine Pflanze für längere Zeit draußen im Garten steht, solltest du sie nur gießen. Das Substrat im Topf oder Blumenkasten sollte nie ganz trocken sein. Gib alle zwei Wochen eine kleine Menge Flüssigdünger in das Pflanzgefäß. Draußen düngst du deine Bauernorchidee alle zwei Wochen mit ein wenig reifem Kompost.

Die Bauernorchidee (Schizanthus Wisetonensis) wird absterben, wenn sie hartem Frost ausgesetzt ist, weil ihre Stängel nicht frostbeständig sind. Das bedeutet, dass, wenn der Winter kommt und die Pflanzen nicht mehr wachsen, es notwendig ist, Maßnahmen zu ergreifen, um sie vor hartem Frost zu schützen.

Willst du mehr über die Pflege deiner Orchidee erfahren? So kannst du deine Orchidee umtopfen. Wusstest du, dass Bauernorchideen giftig sind? Hier erfährst du alles zu diesem Thema.

hello world!
magnifiercrossmenuarrow-left