Lupinen säen: So funktioniert’s!

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Lupinen säen: So funktioniert’s!

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März 4, 2022
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Inhaltsverzeichnis

Lupine machen sich durch verschiedene Vorteile bemerkbar, einerseits sind die farbigen Blütenstände sehr ansehnlich, andererseits haben sie eine ausgezeichnete Wirkung auf das Erdreich. In unseren Gärten können einjährige Lupine (Lupinus) und Stauden-Lupinen (Lupinus polyphyllus) kultiviert werden. Wir zeigen dir, was du bei der Aussaat von Lupinensamen achten musst. 

Wann ist der beste Zeitpunkt, um Lupine auszusäen?

Der ideale Zeitpunkt, um Lupine direkt ins Beet auszusäen, liegt im Mai bzw. im August. Für eine Blüte musst du dich oft bis ins nächste Jahr gedulden. Wenn du einen schnelleren Verlauf der Blüte wünschst, kannst du Lupine im April vorziehen und die kleinen Sämlinge im Mai ins Freiland pflanzen. Vorgezogene Pflanzen können schneller eine Blüte austreiben, da sie sich bereits an die äußeren Begebenheiten gewöhnt haben. Prinzipiell gedeihen Lupine, welche im letzten Sommer gepflanzt wurden ebenfalls wunderbar, sie haben lediglich ein langsameres Blütenwachstum.

Tipp:

Falls du Lupine zur Gründüngung aussäen möchtest, kannst du einjährige Pflanzen von April bis August aussäen.

So keimen die Samen garantiert!

Lupine haben große Samen, die von einer harten Schale ummantelt sind, sodass es für den Keim schwer ist, die Samenwand zu durchbrechen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, den Lupinensamen vor dem Einpflanzen zwischen zwei Stücken Sandpapier zu reiben. So kann die harte Schale etwas aufgeweicht werden, sodass der Keim die Samenschale besser durchbrechen kann. Zusätzlich kannst du den Lupinensamen 24 Stunden in Wasser einzulegen. Diesen Vorgang nennt man Vorquellen und dient ebenfalls dazu, das Durchbrechen der Samenwand zu erleichtern.

Lupine in den Garten aussäen

Im Optimalfall werden die Samen auf einem Beet im Abstand von 40 bis 50 Zentimeter in die Erde gesteckt. Es ist wichtig, die Samen wenige Zentimeter in den Boden zu stecken, sodass kein Licht an die Samen kommt, da Lupine Dunkelkeimer sind. Außerdem müssen die Löcher, nachdem der Samen hineingesteckt wurde, mit Erde bedeckt werden. Halte die Erdoberfläche konstant feucht, bis die Lupine eine Höhe von 20 Zentimetern erreicht haben. Ab diesem Zeitpunkt haben sich die Wurzeln der Pflanze so weit im Erdboden verbreitet, sodass sie sich eigenständig versorgen können. Falls es einige Tage nicht geregnet hat und die Erdoberfläche trocken ist, freuen sich Lupine, wenn sie mit einer Gießkanne gegossen werden. 

Lupine als Gründünger

Lupine zu pflanzen, kann verschiedene Ursachen haben. Der eine erfreut sich an der Blütenpracht, andere kennen den positiven Effekt, den Lupine auf das Erdreich haben. Die Pflanze eignet sich wunderbar zur Gründüngung. Vor allem bei einem neu angelegten Gärten ist z.B. das Auflockern der Erde unabdingbar. Anstatt selbst zum Spaten zu greifen, kannst du Lupine pflanzen, deren Wurzeln Erdboden in zwei Metern Tiefe auflockern können. Säe dazu einfach Lupine aus und genieße den Sommer über die üppigen Blütenstände. 

Jetzt mehr über Lupine erfahren

Abschließend ist die Aussaat von Lupinensamen ein Kinderspiel, bedenke dabei, dass Lupine Dunkelkeimer sind und vollständig mit Erde bedeckt sein sollten. Alternativ kannst du die Pflanze auch zu Hause vorziehen und nach wenigen Wochen in die Erde pflanzen. Falls du mehr über die Blütezeit, Schneiden oder Vermehren von Lupinen herausfinden möchtest, kannst du hier mehr darüber lesen. Außerdem klären wir hier auf, ob Lupine giftig sind oder nicht. 

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