Das kletternde Löwenmäulchen – eine beeindruckende Kletterpflanze!

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Das kletternde Löwenmäulchen – eine beeindruckende Kletterpflanze!

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Mai 9, 2022
kletterndes Löwenmäulchen

Inhaltsverzeichnis

Mit dem kletternden Löwenmäulchen erwartet dich eine idyllische Gartenpflanze, die mit ihren bis zu sieben Zentimeter langen Rachenblüten überzeugt. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Mexiko und entwickelt sich dort über viele Jahre hinweg zu einer echten Blütenpracht. Die botanisch als Asarina bekannte Pflanze ist dabei nicht mit dem klassischen Löwenmäulchen aus dem Garten verwandt. Wie du sie dennoch im Garten pflegst und mit Erfolg kultivieren kannst, das verraten wir dir im Beitrag.

Die wichtigsten Eigenschaften des Kletterlöwenmauls im Überblick

Das kletternde Löwenmäulchen gehört zu den Schlingpflanzen und prägt idyllische Blüten aus, die denen der Petunie verdächtig ähnlich sehen. Sie erscheinen in Rosa, Violett oder Weiß, wodurch sie vor allem bei sommerlichem Wetter einen schönen Kontrast bilden. Im Vergleich zur Blüte bleiben die Blätter eher klein und bilden einen dichten Teppich. So wird das kletternde Löwenmäulchen vom Sommer bis in den Herbst hinein zu einem einzigartigen Anblick bei dir im Garten. Je nach Wärme und Beschaffenheit des Standortes wird die Pflanze bis zu zwei Meter groß und bietet viele Vorteile:

  • Keimung des Löwenmäulchens zwischen 20 und 24 Grad
  • Pflanzabstand von etwa 30 Zentimetern erforderlich
  • Entwicklung farbenfroher und länglich anmutiger Blumen
  • Gießen und Düngung eignen sich zur Förderung des Wachstums
  • Langsames Wachstum erst fünf Monate nach Aussaat
  • Optimale und gerade Entwicklung mit einer Rankhilfe

Da das kletternde Löwenmäulchen aus dem warmen Mexiko stammt, werden hohe Temperaturen und starke Hitze um die 40 Grad kein Problem. Für die Pflanze kann es an dieser Stelle nicht genug Sonne geben, wobei der Wurzelballen in der Regel auch nicht austrocknen kann. Im Sommer ist es jedoch sehr wichtig, das kletternde Löwenmäulchen regelmäßig zu bewässern und dadurch aktiv zu pflegen. Dies lässt dich mit deiner Asarina von einer intensiven Blütenpracht bis Oktober profitieren.

So findest du die perfekte Umgebung für das kletternde Löwenmäulchen

Mit einer sonnigen Lage hast du es leicht, die Löwenmäulchen im Topf mit Erfolg zu kultivieren. Am besten wächst das kletternde Löwenmäulchen in einer leicht geschützten Position. Dieser Schutz bezieht sich jedoch nicht auf die Sonne, sondern auf möglichen Wind und Zugluft, da dies trotz einer stabilen Kletterhilfe schnell zu Risiken führen kann. Ein gerades Wachstum prägt die Kletterpflanze vor Ort am besten, um das kletternde Löwenmäulchen und seine Blüten bestaunen zu können. Eine sonnige Lage mit einem vor Wind geschützten Standort bietet dir dadurch stets die nötige Sicherheit.

Weitere Hinweise zur richtigen Pflege der prächtigen Pflanze

Während das kletternde Löwenmäulchen grundsätzlich eine pflegeleichte Pflanze ist, solltest du die Pflege dennoch nie ganz aus den Augen lassen. Vor allem für Sorten wie die Asarina scandens sind die Aspekte des Gießens und Düngens von enormer Bedeutung. Umso besser du auf die Wünsche der Pflanze bei dir im Garten eingehst, desto länger werden die farbenfrohen Blüten halten. Mit den folgenden Tipps bist du für die Pflege bestens aufgestellt, um dein Löwenmäulchen gut zu erhalten:

  • Als Kletterpflanze ist das Löwenmäulchen auf viele Nährstoffe angewiesen. Bereits während der Pflanzung solltest du daher etwas Langzeitdünger nutzen, um das Wachstum zu fördern.
  • Auch während der Entwicklung der Asarina bei dir im Garten ist Dünger von Bedeutung. In diesem Fall reicht die Ergänzung im Abstand von 14 Tagen aber zur Stärkung der Pflanze aus.
  • Vor allem an warmen Sommertagen spielt das aktive Gießen eine entscheidende Rolle. So trägst du dazu bei, dass der Wurzelballen nie ganz austrocknet und due Pflanze frisch hält.

Damit sich das kletternde Löwenmäulchen möglichst gut entwickeln kann, solltest du die Rankhilfe nicht aus dem Blickfeld verlieren. Diese führt dazu, dass sich die Asarina mit den Blättern und Blüten in der gewünschten Position aufrichtet und als Kletterpflanze überzeugt. Sowohl im Topf als ab Mitte Mai auch direkt in der Gartenerde kann das kletternde Löwenmäulchen gepflanzt werden. Während die Pflanze grundsätzlich zwar nicht so breit wird, solltest du ihnen vor Ort etwas mehr Platz lassen.

Das beste Vorgehen für eine gelungene Aussaat im Garten

Da du dich nach der Anzucht des kletternden Löwenmäulchens bis zu fünf Monate gedulden musst, lohnt sich das Vorziehen im Topf. Bedecke die Samen zu diesem Zweck nur mit wenig Erde und halte diese bis zur endgültigen Keimung feucht. Sobald im Garten kein Frost mehr zu erwarten ist, lässt sich das kletternde Löwenmäulchen an einen Standort im Freien überführen. Mithilfe von Zäunen oder anderen Begrenzungen stellst du sicher, dass ein ausladender Wuchs möglichst vermieten werden kann. Für Sorten wie die Asarina scandens schafft dies mehr Flexibilität für ein starkes Wachstum.

Zusätzliche Tipps rund um das kletternde Löwenmäulchen

Mit der vielfältigen Kletterpflanze, die auch als Gloxinienwinde oder Maurandya bezeichnet wird, ist eine echte Farbpracht im Garten gesichert. Während der Blütezeit sind die vielen Farben dabei eine hervorragende Wahl, um die stetige Entwicklung der Kletterpflanze bestaunen zu können. Solltest du das Gießen und Düngen als zentrale Aufgaben der Pflege berücksichtigen, steht einer starken Pflanze nichts im Weg. Dank der robusten Wurzeln sind Krankheiten und Schädlinge meist gar kein Thema.

Die Schwierigkeit liegt somit nicht in der Pflege, sondern eher in der Aussaat des Löwenmäulchens. Dies liegt vor allem an der langsamen Keimung und am damit verbundenen Wachstum. Häufig wird das kletternde Löwenmaul auch pikiert, was bei dieser Pflanze jedoch dringend zu vermeiden ist. Für eine erfolgreiche Kultivierung im Topf oder direkt im Beet kommt es daher auf die nötige Geduld an.

Erfahre jetzt mehr über das kletternde Löwenmäulchen vor Ort!

Bei einer Wuchshöhe um die zwei Meter ist das einjährige Löwenmäulchen eine sehr spannende und gleichzeitig idyllische Pflanze. Auch die Vermehrung ist natürlich möglich, um die Eigenschaften der Pflanze auch auf Dauer im Garten bestaunen zu können. Sorten wie die Asarina scandens überzeugen dadurch mit ihren prächtigen Farben und lassen sich sowohl geradlinig als auch als Hängepflanze vor Ort kultivieren. Für weitere Tipps zur Überwinterung des Löwenmäulchens, schaue gerne hier vorbei.

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