Schefflera trotz Katzenhaltung? Keine gute Idee!

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Schefflera trotz Katzenhaltung? Keine gute Idee!

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März 25, 2022
Schefflera Katzen

Inhaltsverzeichnis

Viele Menschen lieben ihre Schefflera. Das liegt vor allem an den vielfältigen Blättern, die den ganzen Raum verzaubern können. Gleichzeitig liebst du jedoch auch deine Katze, die durch die Triebe und Blätter der Schefflera natürlich nicht vergiftet werden soll. So steckst du dabei in einer Zwickmühle, aus der du ganz so einfach auch nicht herauskommen wirst. Doch wie lassen sich die eigene Katze und die Schefflera miteinander vereinbaren, ohne dass du dein Haustier auf Dauer gefährden musst?

Warum die Schefflera für Katzen immer giftig ist

Die in der Strahlenaralie enthaltenen Oxalatkristalle haben eine giftige Wirkung auf die Katzen. Dies gilt auch für andere Haustiere und sogar für uns Menschen. Auch wenn die Schefflera dabei nicht so stark giftig ist, führt das Anknabbern der Blätter und anderen Pflanzenteilen zu echten Gefahren. Die folgenden Symptome können an dieser Stelle darauf hinweisen, dass deine Katze vergiftet wurde:

  • Taumeln und Orientierungsschwäche
  • Erbrechen und Übelkeit
  • Schädigungen im Hirntrakt
  • Schädigungen an der Niere
  • Schwäche und Benommenheit

Das größte Problem liegt darin, dass die Oxalatkristalle aus Sicht der Katze nicht abgebaut werden können. So bleiben die Giftstoffe im Körper, wodurch auch die Vergiftung nicht nachlässt. Solltest du derartige Symptome bei deiner Katze beobachten können, ist der Besuch beim Tierarzt dringend erforderlich. Bereits erste Vergiftungssymptome sollten dabei genau im Blick behalten werden. So sind neben den genannten Aspekten auch Durchfall und andere Störungen am Tier zu befürchten.

Diese Gefahr hat die Pflanze für deine Katzen

Auf Basis der vielen Vergiftungssymptome ist die Strahlenaralie für Katzen nur selten eine wirklich gute Idee. Häufig verstecken sich die Tiere nach einer Vergiftung im Garten und werden während der nächsten Tage deutlich weniger zutraulich. Für dich als Katzenbesitzer gilt es dabei, das Verhalten deines Tieres richtig zu deuten und einer möglichen Vergiftung auf den Grund zu gehen. Dabei ist nicht nur der Verzehr der Blätter gefährlich. Auch alle anderen Pflanzenteile enthalten den Giftstoff und sind mit Vorsicht zu genießen. Der reine Hautkontakt wird für die Katze jedoch kein Problem.

So musst du nicht auf die Schefflera verzichten

Auch wenn Katzen eindeutig zu den neugierigen Tieren gehören und gerne mal alles ausprobieren und anknabbern, kannst du dein Tier schützen. Stelle die Schefflera zum Beispiel an einen Ort, der für die Katze unerreichbar ist. Und ja, als Katzenbesitzer wissen wir, dass dies so gut wie unmöglich ist. Alternativ dazu lassen sich einige Sorten der Strahlenaralie natürlich auch direkt als Bonsai pflanzen.

In diesem Fall ist die Schefflera arboricola natürlich nicht weniger giftig, bleibt aber noch kompakter. So kannst du sie zum Beispiel auf ein hohes Regal stellen, auch wenn die Zimmerpflanze bei dir vor Ort dann natürlich nicht mehr ganz so schön zur Geltung kommt. Dennoch ist es besser, die Katze auf diese Weise vor Erbrechen, Übelkeit und Durchfall im Rahmen der Vergiftung zu schützen. Mit der richtigen Menge Katzengras direkt in der Umgebung deiner Pflanze bist du jedoch gut abgesichert.

Weitere giftige Zimmerpflanzen bei dir vor Ort

Darüber hinaus gibt es viele weitere Zimmerpflanzen, die du bei Katzen im Haushalt besser möglichst gut versteckst oder gar nicht erst platzierst. Viele dieser Pflanzen haben wir dir in unseren Artikeln bereits genauer vorgestellt. Dennoch möchten wir dir hier noch einmal einen kurzen Überblick zu wirklich giftigen Pflanzen verschaffen. Folgende Beispiele sind dabei sicher immer zu erwähnen:

  • Azaleen
  • Wüstenrose
  • Amaryllis
  • Efeu
  • Einblatt
  • Alpenveilchen
  • Gummibaum
  • Kalanchoe
  • Weihnachtsstern

Diese Liste ist natürlich nicht abgeschlossen und kann mit vielen Beispielen erweitert werden. Daher ist es entscheidend, eine Vergiftung der Katzen mit den Blättern, Trieben und anderen Pflanzenteilen zu vermeiden. Bereits kleine Mengen der Schefflera können dabei zur Vergiftung führen, auch wenn diese zum Glück in den wenigsten Fällen tödlich endet. Behalte mögliche Reizungen daher im Blick.

Die besten Tipps zur Pflanzenpflege trotz Haustier!

Vorsicht bei drohenden Krämpfen oder anderen Symptomen spielt eine wichtige Rolle. Die Schefflera arboricola ist an dieser Stelle alles andere als ungiftig, weshalb du deine Tiere gut schützen solltest. Vergiftungserscheinungen sind durch die Pflanze vor allem bei Katzen nicht zu unterschätzen, da die Giftigkeit dein Tier durchaus nachhaltig schädigen kann. Wie giftig die Schefflera für Katzen und für viele weitere Haustiere an dieser Stelle wirklich ist, haben wir direkt hier für dich zusammengefasst.

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