Katzengras pflegen – so gehst du am besten vor! 

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Katzengras pflegen – so gehst du am besten vor! 

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Juni 17, 2022
Katzengras

Inhaltsverzeichnis

Bei Katzengras handelt es sich um eine äußerst gesunde Zimmerpflanze, um die sich Katzenhalter keine Sorgen machen müssen. Katzengras ist dabei auch als Zyperngras bekannt und trägt dazu bei, dass sich deine Katze sicher nicht von Giftpflanzen ablenken lässt. Gleichzeitig hilft Katzengras dabei, unverdauliche Haarballen wieder herauszuwürgen und entlastet dein Tier dadurch langfristig. Direkt hier in diesem Beitrag zeigen wir dir genauer, wie du dein Katzengras als Zimmerpflanze gut pflegst.

Was ist Katzengras und wie hilft es deiner Katze?

Katzengras, botanisch auch als Cyperus zumula bekannt, ist ein gesundes Gras, welches bis zu 60 Zentimeter in die Breite wächst. Als horstbildende Pflanze wird das Katzengras dabei häufig auch als Zimmerbambus bezeichnet, was deinem kleinen Stubentiger sicherlich Freude bereitet. Insgesamt gibt es mehr als 600 Arten der Gattung Cyperus, was vermutlich den wenigsten Katzenbesitzern bekannt sein wird. Häufig wird beim erhältlichen Gras für Katzen gar nicht genauer differenziert, um welche Art es sich dabei handelt. Folgende Eigenschaften hat das klassische Katzengras dabei immer:

  • Langsame Wuchsform als horstbildendes Gras
  • Unscheinbare Blüten von Juni bis September
  • Gesunde Wirkung auf den Magen deiner Katze
  • Ideal zur Anzucht in kleinen Pflanzgefäßen
  • Immergrüne Beschaffenheit über das ganze Jahr
  • Gutes Wachstum in einem frischen Substrat

Ein klarer Vorteil für die Pflege von Katzengras ist, dass du für die Kultivierung der Zimmerpflanze hier in Deutschland nicht viel beachten musst. Mehr zu klassischen Aufgaben wie dem Gießen und dem Düngen erfährst du zum Zyperngras noch an späterer Stelle. Viele Haushalte legen sich das Gras allerdings speziell für ihre Katzen zu, da die Tiere auf diese Weise spielerisch leicht ihre Gesundheit verbessern können. Dies gilt vor allem für das Herauswürgen nach der Fellpflege und beim Fressen.

Der passende Standort für dein Katzengras

Grundsätzlich ist die Entwicklung von Katzengras als Zimmerpflanze stark vom jeweiligen Standort abhängig. So ist eine helle Lage optimal, während zu viel direkte Sonne vermieden werden sollte. Mit der klassischen Raumtemperatur bist du im Sommer auf der sicheren Seite. Für den Winter ist es jedoch empfehlenswert, auf einen etwas kühleren Standort auszuweichen. Im Optimalfall schaffst du es, das Gras in einem kühlen Raum mit rund 15 Grad unterzubringen. Das entscheidendste Kriterium für dein Katzengras ist aber natürlich, dass es für deinen kleinen Stubentiger gut erreichbar bleibt.

Die besten Maßnahmen zur Pflege von Katzengras

Da wir uns in diesem Artikel genauer der Pflege des Katzengrases widmen möchten, dürfen genaue Angaben und Details natürlich nicht fehlen. Ein erster Schritt ist die Auswahl der passenden Erde, bei der vor allem ein etwas schwereres und gleichzeitig feuchtes Substrat geeignet ist. Vermische die typische Blumenerde zum Beispiel mit ein wenig Sand und pflanze das Katzengras im Topf. Ergänzend dazu gibt es jedoch auch noch weitere Aspekte, die du zur Pflege des Zyperngrases beachten kannst:

Gießen

Entscheidend ist, dass dein Zimmerbambus stets feucht steht. Nicht nur direktes Gießen kann zu diesem Zweck geeignet sein, sondern auch zusätzliche Luftfeuchtigkeit. Wichtig bleibt für das Gießen deines Katzengrases jedoch, dass Staunässe vermieden werden kann. Gieße das Gras im Sommer dabei etwas stärker als im Winter und achte auf die Färbung der neuen Grashalme.

Katzengras

Düngen

Bei einer erfolgreichen Kultivierung von Katzengras ist ein Dünger nicht erforderlich. Falls du das Gras für deine Katzen nutzen möchtest, raten wir sogar ganz klar davon ab. Da die Katzen viel mit ihrem Gras spielen, gehen die Inhaltsstoffe des Düngers schnell auf das Zier über. Wer das Gras hingegen nur als Dekoration verwendet, kann von Frühjahr bis Herbst wöchentlich leicht düngen.

Umtopfen

Katzengras wächst im Normalfall recht schnell in die Breite. Daher kann es passieren, dass du auf einen neuen Topf für deinen Zimmerbambus angewiesen bist. Die beste Zeit zum Umtopfen ist an dieser Stelle das Frühjahr und sollte möglichst jährlich oder spätestens alle zwei Jahre von dir erledigt werden. Dies gilt dabei auch für ähnliche Süßgräser, die ihren Topf schnell übersteigen.

Schneiden

Für den Schnitt hast du in der Regel deine Katze. Da das Katzengras häufig auch als kleiner Snack für deinen Stubentiger überzeugen kann, kürzt sich das Katzengras ganz von selbst. Falls jedoch aus deiner Sicht kleinere Korrekturen erforderlich sein sollten, kannst du das Gras problemlos mit einer Schere schneiden. Für die Pflege und das Wachstum der Gräser verändert sich dabei nichts.

Kann dein Katzengras Krankheiten haben?

Grundsätzlich ist Katzengras nach der Aussaat äußerst pflegeleicht. Dennoch kann es durch Fehler im Bereich der Pflege zu Krankheiten kommen, die deinem Katzengras schaden. Ist die Raumluft zum Beispiel im Winter zu trocken, kann dies Spinnmilben begünstigen. Frisches Wasser schafft hier die nötige Vitalität und rettet die Gräser häufig noch. Eine zu geringe Luftfeuchte ist für die Grünpflanzen ebenfalls nicht immer so praktisch. Dies kann schnell zu braunen Spitzen führen, die das Wachstum einschränken. Auch bei anderen Süßgräsern wie Hafer, Weizen und Gerste ist das Problem möglich.

Tipp:
Regelmäßiges Besprühen deines Katzengrases mit etwas frischem Wasser im Sommer bewirkt wahre Wunder. So bleibt das Gras deutlich länger gesund.

Worauf beim Katzengras sonst zu achten ist

Die Blätter und Spitzen des Katzengrases lassen nach einer erfolgreichen Pflanzung nicht lange auf sich warten. Auch Schädlinge und Krankheiten treten grundsätzlich nur auf, wenn du bei der Pflege ein paar wichtige Faktoren nicht beachtest. Damit deine Katze das gesunde Gras jedoch zur Stärkung der eigenen Gesundheit nutzen kann, solltest du die folgenden Tipps zu Katzengras im Blick behalten:

  • Sorge dafür, dass dein Katzengras nicht zu lang wird. Ab einer bestimmten Länge knicken die Halme sehr schnell ab, wobei auch deine Katze häufig an Interesse verliert.
  • Ein wichtiger Teil der Pflege ist die Beruhigung für deine Pflanze. So sollte das Cyperus zumula nicht ständig angeknabbert werden, da das Gras sonst nicht nachwächst.
  • Mit einem zweiten Topf Katzengras bietest du den einzelnen Pflanzen mehr Zeit und Raum zur Erholung. Gleichzeitig müssen die Vierbeiner nicht auf die Pflanze verzichten.
  • Katzengras ist für viele Stubentiger eine echte Belohnung. Daher solltest du das Gras in der Erziehung deiner Katzen nicht von Beginn an zur Selbstverständlichkeit machen.
  • Platziere das Katzengras nicht direkt auf der Fensterbank. In diesem Fall kommt es schnell dazu, dass andere Bestandteile deiner Einrichtung unkontrolliert zu Bruch gehen.

Erfahre mehr über den Kauf von Katzengras!

Katzengras ist als Pflanze im Garten, aber auch im Zimmer eine gute Wahl für dein Haustier. Auch eine Vermehrung der Halme ist dabei grundsätzlich möglich, lohnt sich für Katzenbesitzer allerdings in den wenigsten Fällen. Häufig ist auch der Kauf von neuem Katzengras nicht teuer oder es sind noch Samen aus der letzten Packung übrig. Klar ist, dass du möglichst nicht auf Katzengras für den kleinen Vierbeiner verzichten solltest. Dank der leichten Pflege ist dies für dich gar kein Problem.

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