Rispenhortensie “Pinky Winky” - schneiden, düngen, pflegen

Lesezeit: 3 Minuten

Rispenhortensie “Pinky Winky” - schneiden, düngen, pflegen

|
März 11, 2022
Rispenhortensie Pinky Winky

Inhaltsverzeichnis

Die Rispenhortensienart “Pinky Winky” fällt besonders durch ihre farbenfrohen Blütenbälle auf. Die Blüten erhellen deinen Garten zunächst in cremeweiß, und verändern im Verblühen die Blütenfarbe auf rosarot. Durch ihre einzigartige Farbentwicklung ist diese Hortensienart sehr beliebt. Prinzipiell sollte die “Pinky Winky” an einem sonnigen Standort stehen, halbschattige Standorte verträgt sie weniger gut und kann zum Opfer von Spinnmilben werden. 

So gießt du deine “Pinky Winky” richtig!

Alle Hortensien haben einen hohen Wasserbedarf, davon ist die “Pinky Winky” nicht ausgeschlossen. Bei anhaltender Trockenheit, oder an sonnigen Standorten benötigt die Rispenhortensie regelmäßige Wassergaben. Dabei solltest du Regenwasser immer Leitungswasser vorziehen, da Leitungswasser einen zu hohen Kalkanteil hat. Falls du keinen Zugang zu Regenwasser hast, solltest du Leitungswasser einige Stunden lang abstehen lassen, sodass sich der Kalk setzen kann. 

Rispenhortensie “Pinky Winky” düngen - so gelingt es!

Die Düngung der Rispenhortensie “Pinky Winky” unterscheidet sich je nachdem, ob deine Pflanze im Garten, oder im Kübel kultiviert wird. Im Kübel benötigt deine Hortensie mehr Nährstoffe und sollte regelmäßig mit Hortensiendünger über das Gießwasser gedüngt werden. Falls du keinen speziellen Hortensiendünger haben solltest, kannst du auch Rhododendron- bzw. Azaleendünger verwenden, da die Pflanzen einen ähnlichen Nährstoffverbrauch haben. Im Gartenbeet kannst du dir mit Rindenmulch, Rinderdung oder Mischkompost helfen.

Sollte ich meine Rispenhortensie “Pinky Winky” mulchen?

Mit Mulch kannst du die Wasserspeicherfähigkeit der Erde verbessern, durstige Hortensien fühlen sich in gemulchter Erde besonders wohl. Den Mulch solltest du schon bei der Pflanzung in das Pflanzloch geben, um den Wasserspeicher zu erhöhen. Laubmulch und Rindenmulch eignen sich beide wunderbar für die Rispenhortensie “Pinky Winky”.

Kann ich eine Rispenhortensie “Pinky Winky” im Kübel kultivieren?

Die Rispenhortensie “Pinky Winky” kann ebenfalls im Kübel kultiviert werden, wenn der Topf groß genug für das Wurzelwerk der Hortensie ist. Hortensien benötigen lockere Erde und vertragen keinen Wurzeldruck, wähle daher lieber einen etwas zu großen Kübel, als einen zu kleinen. Zusätzlich muss die Rispenhortensie im Kübel regelmäßiger gedüngt werden, da weniger Nährstoffe in der Erde gespeichert werden. Das Substrat sollte immer mäßig feucht gehalten werden, Staunässe sollte jedoch nicht entstehen. 

Rückschnitt der “Pinky Winky” - So treibt sie wieder munter neu aus

Rispenhortensien sind bekannt dafür am neuen Holz zu blühen, sodass ein Rückschnitt im Frühjahr kein Problem ist. Daher kannst du die “Pinky Winky” im Frühjahr um mindestens ein Drittel zurückschneiden. Je nachdem in welcher Form deine Rispenhortensie wachsen soll, müssen die Seitentriebe bodennah abgeschnitten werden. 

Ist die Rispenhortensie “Pinky Winky” winterhart?

Wie viele andere Rispenhortensienarten ist die “Pinky Winky” winterhart und kann problemlos draußen überwintert werden. Dabei solltest du den Wurzelstock im Herbst zum Schutz mit Laub bedecken. Wenn deine “Pinky Winky” im Kübel gepflegt wird, solltest du einen Winterschutz aus Kokosmatten zurechtmachen. Binde die Schutzschicht um den Kübel, sodass sie zehn Zentimeter über den Kübelrand hinausschaut. Bedecke den entstandenen Platz zum Schutz der Wurzeln mit Laub. 

Mögliche Krankheiten und Schädlinge der Rispenhortensie “Pinky Winky”

Bei einer zu stickstoffreichen Düngung, wird die Kletterhortensie anfällig für Schädlinge wie Blattläuse. Selbst wenn du die Blattläuse wieder loswirst, muss du mit Rußpilzen und Ameisen kämpfen. Bei einem zu schattigen Standort oder nicht ausreichender Düngung können sich Spinnmilben auf der “Pinky Winky” niederlassen und Schaden anrichten. Falls deine “Pinky Winky” zu viel Luftfeuchtigkeit abbekommen sollte, kann sie unter Grauschimmel, Mehltau, oder Blattfleckenkrankheiten leiden. Falls du mehr über Krankheiten und Schädlingen bei Rispenhortensien lesen möchtest, haben wir das Passende für dich.

hello world!
magnifiercrossmenuarrow-left