Glücksfeder vermehren: So gelingt's!

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Glücksfeder vermehren: So gelingt's!

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März 6, 2022
gluecksfeder vermehren

Inhaltsverzeichnis

Die Vermehrung der ​​Zamioculcas zamiifolia, auch Glücksfeder genannt, ist durch Triebstecklinge, Blattstecklinge und Teilung der Wurzeln möglich. Das jährliche Umpflanzen ist ein guter Zeitpunkt, um die Pflanze zu teilen. Wie genau die Glücksfeder vermehrt wird, zeigen wir dir in verschiedenen Schritt-für-Schritt-Anleitungen. 

Glücksfeder durch Triebstecklinge vermehren

Zamioculcas mit Stecklingen zu vermehren ist ganz einfach und gelingt auch Anfängern. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung wird deine Vermehrung sicher zum Erfolg!

  • Wähle einen Seitentrieb aus, der mindestens vier Blätter hat
  • Schneide ihn bodennah mit einem scharfen Messer oder Gartenschere ab
  • Bereite einen Anzuchttopf mit frischer Erde vor
  • Stecke den Trieb zur Hälfte in die Erde und entferne alle Blätter, die in Kontakt mit der Erde kommen. 
  • Erde festdrücken und bewässern
  • An einen halbschattigen Standort mit Temperaturen um die 20 Grad stellen
  • Eine hohe Luftfeuchtigkeit beschleunigt die Wurzelbildung
  • Erde feucht halten
  • Nach fünf bis sechs Monaten bilden sich kleine Knollen
  • Knolle in frische Erde pflanzen und pflegen

Alternativ kannst du den Seitentrieb auch in ein Glas Wasser stellen und ihn dort wurzeln lassen. Klebe das Glas von außen mit Papier ab, sodass die Algenbildung reduziert wird und versorge das Wasser mit ausreichend Nährstoffen. 

Zamioculcas zamiifolia durch Blattstecklinge vermehren

Für die Vermehrung mit Blattstecklingen kannst du ein Blatt aus der Mittelrippe abzupfen. Das ideale Blatt stammt aus dem mittleren bis unteren Bereich einer gesunden Blattrippe und ist vergleichsweise groß. 

Bevor du das Blatt abzupfst, kannst du dir einen kleinen Anzuchttopf für den Blattsteckling vorbereiten. Verwende hierzu am besten eine sandige Erde oder Anzuchterde. In jeden Topf wird ein Blatt ungefähr zwei Zentimeter in die Erde gesteckt.

Die Blattstecklinge benötigen einen halbschattigen Platz ohne zu viel direktes Sonnenlicht. Für ein gesundes Wachstum ist es wichtig, dass die Erde konstant feucht gehalten wird. Als erstes entwickelt sich unterirdisch eine Knolle, aus der Wurzeln und schlussendlich eine neue Rippe wachsen. Bis der Blattsteckling selbst Blätter trägt, vergeht ungefähr ein halbes Jahr. 

Wurzelwerk teilen

Die Glücksfeder breitet sich unterirdisch durch Rhizome aus. Die Wurzelausläufer bahnen sich einen Weg durch die Erde, bis sie auf den Topfrand oder eine Rhizomsperre stoßen. Wenn du die Pflanze ausgräbst, kannst du die Pflanze an den richtigen Stellen teilen, sodass du mehrere Teilstücke wieder einpflanzen kannst. Diesen Vorgang kannst du wunderbar beim Umtopfen der Zamioculcas im Frühjahr durchführen. Hier kommst du zu einer detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Teilen von Glücksfedern.

Mehr über die Glücksfeder erfahren

Abschließend kann die ZZ-Pflanze durch Triebstecklinge, Blattstecklinge und Teilung vermehrt werden, dabei ist das Teilen der Wurzeln der schnellste Weg zu einer frischen Glücksfeder. Bei allen drei Methoden werden die genetischen Eigenschaften der Mutterpflanze übernommen. Du fragst dich, ob und wann deine Glücksfeder Dünger benötigt? Hier kannst du mehr über das Düngen von Zamioculcas lesen. Zuletzt kannst du hier nachlesen, ob die ZZ-Pflanze giftig für Katzen und Menschen ist. 

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