Der Elefantenfuß – mexikanische Vielfalt für deinen Haushalt

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Der Elefantenfuß – mexikanische Vielfalt für deinen Haushalt

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März 7, 2022
Elefantenfuß

Inhaltsverzeichnis

Mit dem Elefantenfuß erwartet dich eine spannende Zimmerpflanze, die je nach Pflege und Form bis zu drei Meter groß werden kann. Vor allem in sonnigen Regionen fühlt sie sich heimisch und kann mit einem aufrechten Wachstum überzeugen. Die Verbindung aus dunkelgrünen Blättern in länglicher Form und ihren unscheinbaren weißen Blättern macht sie zu einer beliebten Wahl. Doch wie genau lässt sich der Elefantenfuß im Garten am besten pflegen und worauf kommt es dabei im Haushalt an?

Die wichtigsten Basics zum Elefantenfuß im Überblick

Der Elefantenfuß, botanisch auch als Beaucarnea recurvata bezeichnet, stammt ursprünglich aus Mexiko und wächst als Großstrauch. Vor allem sein aufrechtes Wachstum und seine baumähnliche Struktur machen ihn auch als Zimmerpflanze zu einer beliebten Wahl. Vor allem in einer sonnigen Lage mit sandigen Böden entwickelt sich der Elefantenfuß zu einem echten Riesen. Nicht nur seine weißen Blüten, sondern auch die stark grünen und länglichen Blätter machen hierbei einen guten Eindruck. Die folgenden Eigenschaften der Pflanze solltest du für die Kultivierung immer kennen:

  • Aufrechtes Wachstum bei einer Wuchshöhe von bis zu drei Metern
  • Blütezeit der kleinen weißen Blüten von August bis September
  • Bestes Wachstum an einem sonnigen Standort mit warmer Struktur
  • Gute Entwicklung in sandigen, frischeren und leicht nährstoffreichen Böden
  • Aufgrund seiner Giftigkeit nicht für den Umgang mit Haustieren geeignet
  • Optimale Verwendung in Wintergärten oder als Innenraumbegrünung

Wer den Elefantenfuß als Zimmerpflanze nutzen möchte, kann dies problemlos tun. Auch wenn Teile der Pflanze giftig sein können, wird dies bei einer Verwendung als reine Dekoration sicher nicht zum Problem. Während die mexikanische Pflanze ursprünglich in den tropischen Regenwäldern wächst, ist sie mittlerweile auch in Deutschland vertreten. Als Topfkultur wächst sie im Zimmer bestmöglich.

Elefantenfuß

Steckbrief zum Elefantenfuß

Wuchstyp: Großstrauch

Höhe: 50 bis 300 Zentimeter

Blütezeit: von August bis September

Eigenschaften: aufrecht

Farbe der Blüten: weiß

Farbe der Blätter: grün

Form der Blüten: Blütenrispen

Form der Blätter: länglich, lang zugespitzt, schmal länglich, riemenförmig

Eigenschaften der Blüten: unscheinbar

Eigenschaften der Blätter: immergrün

Licht/Standort: sonnig, indirekte Sonne

Art des Bodens: sandig, lehmig 

Bodenfeuchte: frisch, mäßig trocken

Zier- oder Nutzwert: Blattschmuck, malerischer Wuchs

Verwendung: Pflanzengefäße, Innenraumbegrünung, Wintergarten

Nährstoffbedarf: mäßig nährstoffreich

Kalkverträglichkeit: ist kalktolerant

Humus: humusarm

Winterhärte: ist frostempfindlich

pH-Wert: schwach sauer 

Giftigkeit: ist giftig

Alle Details zu Blättern, Blüten und zum Wuchs

Um die Pflanze im Topf jedoch möglichst gut zu erkennen, kommt es auf Details zu den Blüten und Blättern an. Die herunterhängenden Blätter in intensivem Grün werden bis zu 50 Zentimeter lang und hängen nach unten gerichtet. Solltest du den Elefantenfuß auf lange Sicht optimal pflegen, hast du nach einigen Jahren zudem die Chance auf lange Rispen mit kleinen weißen Blüten. Die Pflanze im Topf prägt jedoch nicht immer Blüten aus, weshalb du dich eher an den Blättern erfreuen solltest.

Ein besonderes Highlight der Zimmerpflanze ist zudem der breit gewachsene Stamm, durch den der Elefantenfuß einen mächtigen Eindruck macht. Auch wenn der Elefantenfuß mit der Zeit eine Höhe von bis zu drei Metern erreichen kann, geht das Wachstum nur sehr langsam voran. So musst du dir bei einer neuen Pflanze keine Sorgen machen, dass diese plötzlich über den Raum hinauswächst.

Die perfekte Lage für den Elefantenfuß im Zimmer

Um die Chancen eines guten Wachstums und natürlich die minimale Möglichkeit auf Blüten effektiv zu steigern, kommt es auf den passenden Standort an. Vor allem viel Sonne und Helligkeit sind für den Elefantenfuß von Bedeutung, während die Temperatur so hoch wie möglich sein darf. Lediglich bei einer zu starken Mittagssonne lassen sich negative Auswirkungen auf die Blätter nicht immer gut vermeiden. Daher solltest du in diesem Fall einen zusätzlichen Schutz durch Gardinen oder durch eine Lage im Schatten sicherstellen. Zugluft und Kälte sollten hingegen ebenfalls vermieden werden.

So optimierst du die Pflege ohne viel Aufwand

Damit der Beaucarnea recurvata in deinen Räumlichkeiten möglichst gut wächst, kommt es auf die richtigen Impulse bei der Pflege an. Mit einer gut durchlässigen und lockeren Erde lässt sich bereits ein erster Ansatz durchführen, um das spätere Wachstum zu fördern. Ergänzend dazu benötigt der Elefantenfuß jedoch in vielen weiteren Bereichen eine gewisse Pflege, um eigenständig zu wachsen:

Gießen

Der sukkulente Stamm des Elefantenfußes führt dazu, dass nicht viel Wasser beim Gießen nötig ist. Sobald die ersten Tropfen des Wassers aus dem Abzugsloch im Topf laufen, solltest du die Gießkanne wieder abstellen. Zu viel Wasser führt schnell zu Staunässe und zu Wurzelfäule.

Tipp:

Im Winter, während der Ruhezeit, solltest du deine Pflanze gar nicht gießen, sofern sie nicht zu warm steht.

Düngen

Für den Elefantenfuß sind auch wenige Nährstoffe vollkommen ausreichend. Dünge aus diesem Grund nur in Maßen, am besten einmal im Frühling und ein weiteres Mal im Sommer. Flüssiger Kakteendünger eignet sich für die Zimmerpflanze am besten. Im Winter ist kein Dünger nötig.

Umtopfen

Das sehr langsame Wachstum des Beaucarnea recurvata sorgt dafür, dass das Umtopfen nicht so schnell nötig wird. Ein Problem ist hingegen häufiger der Stamm, da dieser schnell große Teile der Topfoberfläche bedeckt. In unseren Beitrag zum Umtopfen gehen wir hierauf genauer ein.

Schneiden

Der Rückschnitt des Elefantenfußes kann grundsätzlich zu jeder Jahreszeit erfolgen. So lässt sich der Stamm in allen erdenklichen Höhen kappen, ohne dass die Pflanze in ihrem Wachstum zu stark gestört wird. Behandle den Elefantenfuß nach dem Rückschnitt mit Wundverschlussmittel.

Der perfekte Schutz vor Krankheiten und Schädlingen

Solltest du deinen Flaschenbaum möglichst gut gepflegt haben, musst du dir um mögliche Schädlinge keine Sorgen machen. Gelbe Blätter entstehen lediglich dann, wenn durch die falsche Pflege ein Wurzelschaden am Elefantenfuß aufgetreten ist. Auch schwankende Temperaturen im Winter sind häufig ein Problem, vor dem du die Wurzeln, den Stamm und die Blätter schützen solltest. Stelle den Topf des Elefantenfußes für den Winter am besten auf eine Styroporplatte, damit die Kälte in der Erde nicht zum Problem wird. Auch Spinnmilben und Schildläuse hältst du durch gute Pflege fern.

Die richtige Vermehrung für den Elefantenfuß

Um den kleinen Baum auch in weiteren Generationen gut auszuprägen, wird die Vermehrung der Pflanze zu einem wichtigen Ansatz. Eine gängige Form ist die Vermehrung durch die Nebensprosse, wobei die Seitentriebe direkt im Sommer abgeschnitten werden können. Durch den neuen Steckling lassen sich anschließend frische Wurzeln bilden, die wiederum zu einer neuen Pflanze führen. Falls du den Elefantenfuß hingegen durch Samen vermehren möchtest, ist auch dies problemlos möglich.

Wichtig ist jedoch, dass du für den Elefantenfuß im Topf und Gefäß etwas mehr Geduld mitbringst. Dies gilt vor allem für mögliche Blüten, die sich nur selten bereits nach kurzer Zeit zeigen. Vermehrtes Düngen oder starkes Gießen können wir nicht empfehlen, da diese Pflegefehler schnell zu Staunässe oder anderen Problemen führen. Geduld ist am jeweiligen Standort der Pflanze das beste Mittel.

Elefantenfuß

Jetzt mehr über den Elefantenfuß erfahren!

Als Pflanze aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) steht der Elefantenfuß für eine stets auffällige Form sowie für ein geradliniges Wachstum. Mit dem richtigen Substrat und einer guten Lage steht einem langfristigen Wachstum allerdings nichts im Weg. Solltest du mehr über die Blüte des Elefantenfußes oder zur Vermehrung der Zimmerpflanze erfahren wollen, wirf gerne einen Blick auf die vielen Inhalte. Auch über das Vorgehen bei trockenen Blattspitzen informieren wir dich dort.

FAQ - Häufig gestellte Fragen zum Elefantenfuß

Wo steht der Elefantenfuß am besten?

Wir raten dir dazu, deine Pflanze an einen warmen und hellen Standort zu stellen, da deine Pflanze viel Licht benötigt.

Wie viel Licht braucht der Elefantenfuß?

Deine Pflanze benötigt einen Standort, an dem es warm und hell ist und dies für mindestens fünf Stunden am Tag.

Was ist, wenn der Elefantenfuß braune Spitzen bekommt?

Wenn deine Pflanze braune Spitzen bekommt, kann das auf Fehler beim Gießen hinweisen. Sollten die Blattspitzen anfangen zu welken, so liegt es daran, dass durch beginnende Fäulnis die Wurzeln nicht mehr mit genügend Nährstoffen und Wasser versorgt werden.

Kann man braune Spitzen abschneiden?

In der Regel ist es für Pflanzen nicht schädlich, wenn du die braunen Spitzen abschneidest. Für das Abschneiden solltest du am besten eine Schere mit scharfen Klingen verwenden.

Wie stark giftig ist der Elefantenfuß?

Der Elefantenfuß wird als leicht giftig eingestuft. Wir raten dir also dazu, sie nicht zu verzehren und auch deine Tiere von der Pflanze fernzuhalten.

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