Die Krankheiten der Efeutute – das solltest du wissen

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Die Krankheiten der Efeutute – das solltest du wissen

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Februar 28, 2022
Efeutute Krankheiten

Inhaltsverzeichnis

Mit der Efeutute erwartet dich grundsätzlich eine sehr robuste Pflanze. Dennoch kann es bei einer falschen Pflege natürlich schnell zu Problemen oder Krankheiten kommen, die der Zimmerpflanze auf Dauer schaden. Doch welche Krankheiten werden bei der Efeutute konkret zum Problem und worauf solltest du an dieser Stelle achten? In diesem Beitrag zeigen wir dir, worauf du dich bei der Efeutute einstellen solltest, wie du Krankheiten beseitigst und wie du deine Efeutute stets optimal schützt.

Braune und gelbe Blätter als ernsthaftes Problem

Wenn es um die Krankheiten der Efeutute geht, sind die braunen und gelben Blätter ganz vorne mit dabei. Meist lassen sich derartige Probleme auf die Pflege und den damit verbundenen Umgang mit der Pflanze zurückführen, weshalb du unter Umständen schnell etwas dagegen tun kannst. Mit den folgenden Ursachen bist du auf der sicheren Seite, um den Auslöser des Problems schnell zu finden:

Zu starke Beleuchtung

Eine intensive Lichteinstrahlung ist für die in der Natur durch Wälder geschützte Efeutute nicht immer so leicht verkraftbar. Sollten sich die gelben Blätter auf den Standort zurückführen lassen, ist eine schattigere Lage meist deutlich besser geeignet. So schützt du die Efeutute direkt besser.

Zu nasses Substrat

Bei einer zu nassen Erde kann sich die Pflanze meist nicht mehr wie gewünscht auf ein aktives Wachstum fokussieren. Gieße das überschüssige Wasser bei Bedarf daher aus dem Topf und wechsle das Substrat dann komplett aus. Eine zu starke Bewässerung wird schnell zum Problem.

Zu trockene Luft

Vor allem im Winter und bei einer Platzierung nah an der Heizung wird die Luftfeuchtigkeit im Raum negativ beeinflusst. Die zu trockene Luft macht sich anschließend schnell an Krankheiten wie den gelben Blättern bemerkbar. Das Besprühen mit lauwarmem Wasser schafft Abhilfe.

Mangel an Nährstoffen

Auch der Mangel an Nährstoffen kann bei der Efeutute als Zimmerpflanze zu einer Störung an den Blättern beitragen. Die rasche Versorgung mit einem Flüssigdünger wird hierbei zu einer guten Lösung, um das Wachstum der Wurzeln und anderer Pflanzenteile wieder anzuregen.

Wurzelfäule als realistisches Problem der Pflanze

Eine weitere Krankheit, die aufgrund der falschen Pflege an der Efeutute auftreten kann, ist die Wurzelfäule. Da die Zimmerpflanze vor allem bei großen Mengen an Wasser Schwierigkeiten hat, spielt die richtige Versorgung eine zentrale Rolle. Zu viel Wasser überfordert die Efeutute jedoch und kann vereinzelt sogar zu tropfenden Blättern führen. Spätestens dann solltest du das Wasser einmal gründlich abfließen lassen. Bei Wurzelfäule kommt es auf ein schnelles Reagieren an, um die Pflanze im Topf bestmöglich zu entlasten und die Wurzeln der Zimmerpflanze vor dem Ertrinken zu retten.

Diese Schädlinge treten an der Efeutute auf

Abgesehen von den genannten Krankheiten bleibt die Epipremnum aureum jedoch äußerst resistent. Ergänzend dazu können sich jedoch auch die Schädlinge zum Problem entwickeln. Lediglich Thripse und Schildläuse treten gelegentlich auf, machen bei rechtzeitiger Erkennung jedoch keine größeren Schwierigkeiten. Bei den Schildläusen ist das Abwischen von der Pflanze meist die beste Wahl. Mit etwas Schmierseife und Spiritus in einer Sprühflasche wirst du auch die letzten Schädlinge gut los.

Bei den Thripsen, die vereinzelt zu verkümmerten Trieben führen können, ist dies nicht immer ganz so einfach. Falls es möglich ist, solltest du die befallenen Bereiche der Pflanze zunächst von gesunden Pflanzen trennen. Alternativ dazu werden auch Hausmittel wie eine Mischung aus Olivenöl, Wasser und Spülmittel zu einer guten Wahl. So vertreibst du Schädlinge wie die Thripse von jedem Blatt. 

Mit der richtigen Pflege aktiv Krankheiten verhindern!

Solltest du Pflegefehler wie die Staunässe vermeiden können, werden unschöne Flecken an der Efeutute gar nicht erst zum Problem. Dies gilt auch für übermäßiges Düngen oder für andere Probleme, die der Mutterpflanze oder den Stecklingen im Topf schaden können. Wirf ergänzend zu diesem Beitrag gerne auch einen Blick auf unsere Ratgeber zur Vermehrung der Efeutute. Gleiches gilt speziell für unsere Inhalte zum Gießen oder Düngen, um deine Pflanze im Blick zu behalten.

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