Ist die Efeutute giftig? Darauf solltest du achten

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Ist die Efeutute giftig? Darauf solltest du achten

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Februar 28, 2022
Efeutute Giftig

Inhaltsverzeichnis

Mit der Efeutute erwartet dich eine Pflanze aus der Familie der Aronstabgewächse. Da alle Pflanzen dieser Gattung giftig sind, trifft dies auch auf die Efeutute zu. Was für Erwachsene in der Regel nicht zur Gefahr wird, kann für Haustiere oder Kinder schnell problematisch werden. Doch wie lässt sich am besten mit der Efeutute umgehen und worauf solltest du im Alltag achten? In diesem Beitrag gehen wir genauer auf diese Fragen ein und zeugen dir, was für deine Zimmerpflanze wichtig ist.

Die Giftigkeit als Problem für Kinder und Haustiere

Solange die Zimmerpflanze am richtigen Standort platziert wird, ist die Giftigkeit kein Problem. Die Epipremnum pinnatum entfaltet ihre Giftigkeit erst durch die Aufnahme der giftigen Pflanzenteile. Kleinkinder, die an den Blüten oder Blättern knabbern, werden auf diese Weise schnell zu einem echten Risiko. Gleiches gilt für Haustiere, die von grünen Pflanzen häufig stark angelockt werden.

Doch nicht nur der Verzehr, sondern auch der Kontakt zur Efeutute kann problematisch sein. Für wichtige Maßnahmen wie den Rückschnitt oder das Umtopfen der Efeutute ist daher immer das Tragen von Handschuhen zu empfehlen. So vermeidest du, dass Giftstoffe aus Versehen in die Augen oder in den Mund gelangen und eine Vergiftung hervorrufen. Auch abgefallene Blätter solltest du aus diesem Grund schnell vom Boden auflesen und entsorgen, um eine Verteilung verhindern zu können.

Auf diese Symptome ist bei der Vergiftung zu achten

Sowohl für Kinder und Haustiere als auch für Erwachsene kann der versehentliche Verzehr deiner Efeutute zur Gefahr werden. Bei Kindern sind die Symptome jedoch meist stärker vertreten, da auch das Immunsystem noch nicht derart stark ausgeprägt ist. Reizungen im Körper sind direkt nach dem Verzehr dabei keine Seltenheit. Die folgenden Symptome treten in den gängigsten Fällen direkt auf:

  • Übelkeit und Magenkrämpfe
  • Pochende Kopfschmerzen
  • Durchfall und Erbrechen
  • Angeschwellte Schleimhäute
  • Starkes Herzrasen

Nicht nur die reinen Pflanzenteile sind giftig, sondern auch das durch die Pflanze abgegebene Wasser kann Giftstoffe enthalten. Dies ist meist dann relevant, wenn die Efeutute zu stark gegossen wurde und den Wasserüberschuss durch das Tropfen abbaut. Achte beim Gießen aus diesem Grund darauf, zu viel Wasser zu vermeiden, um gegen die Ausbreitung der Giftstoffe über was Wasser vorzugehen. So sind auch für die Haustiere wie den Hund oder die Katze viel weniger Gefahrenquellen vorhanden.

Die richtige Reaktion im Falle einer Vergiftung

Sollten sich dennoch Symptome für eine Vergiftung abzeichnen, kommt es auf schnelles Handeln an. Wichtig ist, ein Erbrechen zu vermeiden und mit möglichst viel Wasser gegen die Giftstoffe im Körper anzukämpfen. Symptome wie Zittern, das Erbrechen, Durchfall, Übelkeit oder kleinere Erscheinungen einer Lähmung sollten dahingehend genau beobachtet werden. In vielen Fällen ist die Vergiftung mit der Efeutute nicht ganz so schlimm, dass ein Besuch beim Arzt erforderlich ist. Anders verhält es sich jedoch bei Haustieren und Kleinkindern. In diesem Fall kann die Vergiftung schnell verheerend sein.

So lassen sich die giftigen Efeututen im Haus aufstellen

Pflanzen wie die Epipremnum aureum sollten immer an einen Standort gestellt werden, an dem sie nicht so leicht zu erreichen sind. Dies ermöglicht es dir auch, die Efeutute trotz Haustieren direkt bei dir vor Ort aufzustellen. Vermeide hierbei unbedingt den Kontakt zu allen Pflanzenteilen der Efeutute wie beispielsweise den Blättern und den Wurzeln. So verbindest du die Gesundheit der Triebe mit einem effektiven Schutz für deinen Haushalt, um vor den giftigen Pflanzenteilen geschützt zu sein.

Doch auch bei der Pflege deiner Efeutute ist Vorsicht geboten. Achte möglichst darauf, deiner Pflanze einen geeigneten Topf zur Verfügung zu stellen und die Zimmerpflanze mit dem nötigen Wasser zu versorgen. Auch Dünger kann sich vereinzelt anbieten, um das Wachstum zu stärken. In diesem Fall erwartet dich eine deutlich intensivere Efeutute, von der sicher keine Gefahr mehr ausgehen muss.

Mit ungiftigen Alternativen zur besten Absicherung

Flüssigkeiten wie Wasser werden bei einer Vergiftung mit der Efeutute zur besten Wahl. Dies gilt nicht zur in Verbindung mit der ausgewachsenen Pflanze, sondern zudem bei den ebenfalls giftigen Stecklingen. Sorge bei deiner Efeutute im Topf aus diesem Grund für die richtige Platzierung und achte darauf, dass ein direkter Kontakt möglichst vermieden bleibt. So hast du es leicht, trotz der Giftigkeit mit deiner Efeutute umzugehen und einen passenden Standort im Haushalt auszuwählen.

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