Petersilie wächst nicht – das kannst du tun

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Petersilie wächst nicht – das kannst du tun

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Dezember 7, 2021
Petersilie wächst nicht

Inhaltsverzeichnis

Wer Petersilie im Garten oder auf dem Balkon pflanzt, erwartet in den meisten Fällen ein schnelles und kräftiges Wachstum. Umso ärgerlicher ist es, wenn dieser Wunsch nicht in Erfüllung geht und die Petersilie einfach keine grünen Blätter entwickelt. Doch woran genau kann dies liegen und was lässt sich tun, um das Wachstum deiner Petersilie wieder anzuregen? In diesem Beitrag erfährst du, wie du dich am besten um deine Petersilienpflanze kümmern kannst und worauf du dazu achten solltest.

Diese Gründe kann ausbleibendes Wachstum haben

Für eine schwache Entwicklung deiner Küchenkräuter kann es viele Gründe geben. Mal ist es ein falscher Standort, in anderen Fällen bietet der Boden nicht mehr die nötigen Nährstoffe. Auch wenn die Petersilie grundsätzlich pflegeleicht ist, müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt werden. Nicht selten sind Pflegefehler hierbei für die schleichende und langsame Entwicklung verantwortlich.

Ein weiterer Grund für die schwache Ernte direkt im Garten kann auch die Staunässe sein. Diese bildet sich immer dann, wenn das Wasser in der Erde nicht schnell genug einziehen kann. Bei starkem Regen oder bei winterbedingter Nässe wird sich die Petersilie in dieser Hinsicht nicht so schnell wie gewünscht entwickeln können. Auch Pilzerkrankungen können auf diese Weise entstehen, was für die Pflanzen ebenfalls alles andere als förderlich sind. So bleibt das Wachstum der Kräuter dezent.

Praktische Tipps für die weitere Entwicklung

Sollte die Petersilie auch in deinem Fall nach der Aussaat nicht die gewünschten Ergebnisse liefern, kannst du durchaus einige Maßnahmen ergreifen. Dies gilt sowohl für die Pflege der Petersilie als auch für den damit verbundenen Boden. So sind die Doldenblütler mit sich selbst unverträglich, was bei der Wahl des Standorts zu beachten sind. Auch die folgenden Tipps können dir weiterhelfen:

  • Anreicherung der Erde mit Nährstoffen

Wenn der Boden unter Nährstoffmangel leidet, kannst du problemlos mit organischem Dünger nachhelfen. Auch reifer Kompost bietet sich zur Anreicherung der Böden an, um für eine gute und nachhaltige Entwicklung deiner Pflanzen zu sorgen. Meist wächst das Kraut dann besser.

  • Prüfung und Beseitigung von Pilzen

Schädlinge und Pilzsporen werden bei deiner Petersilie im Topf oder direkt im Beet ebenfalls zum Problem. Prüfe daher, ob sich weiße Flecken oder andere Schäden an der Petersilie bilden und gehe aktiv gegen diese vor. Betroffene Triebe solltest du anschließend konsequent abtrennen.

  • Aktive Verhinderung von Staunässe

Wie bereits erwähnt, wird die Staunässe für deine Petersilie zum wohl größten Problem. Achte aus diesem Grund auf eine stark gelockerte Erde, damit das Regenwasser abfließen kann. Ein etwas trockenerer und gut geschützter Standort ist für die Kräuter in der Regel zu empfehlen.

Frisches Saatgut kann durchaus befreiend wirken

Sollte sich das Wachstumsproblem auf die Erde zurückführen lassen, wird der Wechsel des Substrats in vielen Fällen zu einer guten Wahl. In Verbindung mit einer durchdachten und anhaltenden Pflege stellst du sicher, dass die Petersilie über das gesamte Jahr konstant wachsen kann. Sollten sich die Schwächen im Wachstum erst mit der Zeit abzeichnen, kann ein ungeeignetes Substrat durchaus für die Entwicklung verantwortlich sein. Falls die Ergänzung von organischem Dünger nicht helfen sollte, empfehlen wir den Austausch des gesamten Substrats, um das Wachstum der Pflanze zu fördern.

So pflegst du deine Petersilie am besten

Während die Petersilie grundsätzlich nicht zu den anspruchsvollsten Pflanzen gehört, werden einige Basics dennoch bedeutsam. So schützt du deine Kräuter vor möglichen Pflegefehlern, die sich ohne rechtzeitiges Gegensteuern schnell in einer ausbleibenden Ernte bemerkbar machen. Die folgenden Tipps sind daher entscheidend, um von grünen und aromatischen Blättern profitieren zu können:

  • Auch wenn Nässe in Verbindung mit deiner Petersilie vermieden werden sollte, ist die nötige Feuchtigkeit für deine Pflanzen sehr wichtig. Gieße die Petersilie daher regelmäßig.
  • Schädlinge wie Nematoden und Krankheiten wie falscher Mehltau können die Petersilie bei unzureichender Pflege befallen. Prüfe die Pflanze in Topf und Beet daher regelmäßig.
  • Behalte die Fruchtfolge deiner Petersilie exakt im Blick. Nur so stellst du sicher, dass die Doldenblütler langfristig an deiner Position wachsen und dich mit Blättern belohnen.

Um die Petersilie anschließend erfolgreich zu vermehren, lassen sich beispielsweise Samen nutzen. Dies gilt für alle Sorten der Küchenkräuter, die jedoch erst nach der Blüte die gewünschten Samen entwickeln. Achte hierbei darauf, dass sich die Petersilie ab Beginn der Blüte nicht mehr ernten oder abschneiden lässt. In diesem Fall sollte die Pflanze entsorgt und für das nächste Jahr gesät werden.

Erfahre mehr über deine Petersilie im Garten!

Sollte deine Petersilie nicht wie gewünscht wachsen, fällt die Ernte meist deutlich schmaler aus. Bereits bei der Keimung können erste Probleme auftreten, weshalb wir dich in unseren weiteren Beiträgen über die richtige Vermehrung der Petersilie informieren. Gleiches gilt zur giftigen und zu vermeidenden Blüte der Petersilie, die wir dir ebenfalls im Detail vorstellen. So hast du es in der Hand, mehr über die richtige Anzucht der Petersilie im Topf zu lernen und Schwächen zu verhindern.

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