Unter diesen Krankheiten leidet die Petersilie

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Unter diesen Krankheiten leidet die Petersilie

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Januar 11, 2022
Petersilie Krankheit

Inhaltsverzeichnis

Du möchtest deine Petersilie möglichst gut pflegen und mit Erfolg kultivieren? Dann solltest du die vielen Krankheiten möglichst gut im Blick behalten. Nicht nur die klassischen Krankheiten, sondern auch Schädlinge entwickeln sich an dieser Stelle zu einem echten Problem. Doch wie zeigen sich die negativen Auswirkungen konkret und was kannst du für deine Petersilie tun? Wir zeigen dir, welche Krankheiten deine Petersilie häufig heimsuchen und wie du am besten dagegen vorgehen kannst.

Wurzelfäule und Stängelfäule als häufiges Problem

Wer seine Petersilie zu stark gießt, ohne dass das Wasser schnell genug abfließen kann, sorgt für die Staunässe und Wurzelfäule. Eine derartige Erkrankung der Pflanze lässt sich im Rahmen einer guten und durchdachten Pflege jedoch vermeiden. Auch Stängelfäule kann durch eine falsche Bewässerung schnell entstehen, weshalb du die individuellen Bedürfnisse der Pflanze im Blick behalten solltest.

Auch Pilze, Maden und Nematoden können dazu führen, dass Wurzeln und Stängel faulen. Prüfe in einem solchen Fall am besten den Boden, um eine Antwort für die Entstehung der Erkrankung finden zu können. Solltest du die Petersilie nicht falsch gegossen haben, könnte eine ungeeignete Struktur der Erde und des damit verbundenen Bodens verantwortlich sein. Der richtige Standort ist hierbei stets von Bedeutung, um die Pflanze auch von sich aus gut gegen Schädlinge ankämpfen zu lassen.

Nicht immer sind die Symptome eindeutig

In vielen Fällen wird nicht so schnell ersichtlich, welche Krankheit bei deiner Petersilie vorliegt. Gelbe Blätter oder ein zu schnelles Absterben sind neben dem langsamen Wachstum zentrale Symptome einer schwerwiegenden Erkrankung. In den meisten Fällen sind es wie bereits beschrieben die Pflege oder eine falsche Versorgung, die eine Krankheit der Petersilie begünstigen. Sollte die Petersilie von Beginn an über einen guten Standort verfügen, sind Krankheiten an der Pflanze im Topf eine wahre Seltenheit. Doch nicht nur Wurzelfäule und Stängelfäule werden in vielen Fällen zu einem Problem.

Mehltau als Gefahr für deine Petersilie

Eine der gefährlichsten Krankheiten, die auch dein Küchenkraut befallen kann, ist der Mehltau. Er entsteht durch einen Pilz, der seine Sporen auf die Blätter der Pflanze überträgt. Dies führt mit der Zeit zu einem gräulichen Belag und schädigt die Pflanze dauerhaft. Verursacht wird Mehltau häufig durch eine zu dichte Pflanzung oder durch das Gießen der Blätter. Gieße die Petersilie daher immer nur an der Wurzel. Doch auch andere Krankheiten können auf den Blättern der Petersilie auftreten.

Dies gilt beispielsweise für die Schwarzfäule oder für die Keimlingskrankheit. Letztere wird vor allem durch Bodenpilze ausgelöst, die beispielsweise durch bereits befallenes Saatgut übertragen werden. In den meisten Fällen setzt sich der Pilz auf den Pflanzenresten ab und entwickelt sich über die ganze Pflanze im Topf. Das Ergebnis der Erkrankung deiner Petersilie zeigt sich dann an neuen Setzlingen.

Mögliche Schädlinge rund um deine Kräuter

Die Petroselinum als Pflanze ist jedoch nicht nur anfällig für klassische Krankheiten. Auch Schädlinge werden für die Blätter zu einem echten Problem, das bereits ab der Aussaat beachtet werden sollte. Prüfe daher möglichst regelmäßig, wie sich das Küchenkraut im Beet entwickelt und ob sich schon erste Anzeichen für Schädlinge erkennen lassen. Die folgenden Tiere befallen deine Doldenblütler:

  • Blattläuse

Schädlinge wie die Blattlaus gefährden eine sichere Ernte der Wurzelpetersilie in vielen Fällen. Mit ihren Mundwerkzeugen saugen sie den Pflanzensaft aus der Petersilie, was schnell auch an einem verlangsamten Wachstum deutlich wird. Nützlinge wie der Marienkäfer helfen dir weiter.

  • Minierfliegen

Die kleinen, aber fiesen Minierfliegen entwickeln sich häufig bei hoher Temperatur und machen sich an Jungpflanzen zu schaffen. Sie hinterlassen weiße Schlieren auf den Blättern, wobei sich die Larven durch die gesamte Pflanze fressen. Klebetafeln sind hierbei eine nachhaltige Lösung.

  • Feldmäuse

Klassische Feldmäuse können für deine Petersilie ebenfalls zu einem echten Problem werden. Da die Mäuse alles und jeden anknabbern, ist auch deine Pflanze nicht in Sicherheit. Zerstöre die Tunnel der Feldmäuse in unmittelbarer Nähe zu den Doldenblütlern daher möglichst direkt.

  • Schnecken

Da Schnecken selbst zu 85 % aus Wasser bestehen, bevorzugen sie feuchte Gebiete. Solltest du die Petersilie zu stark gegossen haben, siedeln sich daher gerne Schnecken an. Maßnahmen wie ein passender Schneckenzaun oder eine Drainage sichern dich vor Schäden an Blatt und Blüte.

Ergänzend zu den benannten Schädlingen werden auch Erdraupen, Japankäfer, Wanzen, weiße Fliegen, Drahtwürmer, Thripse und viele andere Tierchen zum Problem. Viele der Schädlinge führen zu weißen Flecken auf der Pflanze und schaden den Kräutern nachhaltig. Informiere dich daher gerne auch zu unserem Beitrag „Petersilie wächst nicht“ und lass dich über mögliche Gründe informieren.

So schützt du die Petersilie vor Krankheiten

Mit den richtigen Maßnahmen hast du es leicht, die Petersilie vor Krankheiten und Schädlingen zu bewahren. Ein Befall ist in vielen Fällen mit der deutlichen Schwächung der Pflanze verbunden. So lohnt es sich, die Pflanzen im Garten ständig genaustens im Blick zu behalten und die Sorten deiner Petersilie erfolgreich zu überprüfen. Dies macht es leicht, selbst von einer gesunden Petersilie zu profitieren und die Petroselinum am gewünschten Standort direkt im Topf mit Erfolg zu kultivieren.

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