Liebstöckel überwintern – welche Maßnahmen sind nötig?

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Liebstöckel überwintern – welche Maßnahmen sind nötig?

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April 1, 2022
Liebstöckel überwintern

Inhaltsverzeichnis

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und du möchtest deine Kräuter auf den Winter vorbereiten? Dann kommt es auf den richtigen Umgang für deine Pflanze an. Mit Liebstöckel musst du dir um den Winter jedoch keine Sorgen machen. Das Maggikraut ist bei bis zu minus 20 Grad winterhart und kommt grundsätzlich auch ohne eine intensive Pflege aus. Dennoch kannst du einiges tun, um deine Kräuter besser auf den Winter vorzubereiten. Was genau das ist, zeigen wir dir in diesem Artikel.

So bereitest du das Liebstöckel auf den Winter vor

Das Levisticum officinale ist überaus winterhart. Aus diesem Grund musst du dir um die Rückkehr deiner Kräuter im nächsten Frühjahr keine Sorgen machen. Einer der Vorteile des Liebstöckels ist dabei, dass die oberirdischen Pflanzenteile im Winter eintrocknen und dadurch nicht aktiv mit neuen Nährstoffen versorgt werden müssen. Die Rhizome beinhalten dabei alle Stoffe für den Neuaustrieb.

Während sich die Pflanze im Beet auf diese Weise von selbst schützt, ist bei der Pflege der Kräuter im Topf auf deutlich mehr zu achten. Auch wenn in den meisten Fällen selbst im kalten Winter nichts passieren wird, bietet etwas Styropor rund um den Topf zusätzliche Sicherheit. So friert die Staude mit Sicherheit nicht, sondern lässt sich problemlos versorgen. Im Vergleich zur Überwinterung direkt im Boden bist du mit dieser Strategie daher bestens aufgestellt, um frische Blätter zu begünstigen.

Gibt es besondere Pflegetipps für die kalte Jahreszeit?

Trotz der Winterhärte deines Maggikrauts ist die richtige Vorbereitung der Pflanze sehr wichtig. Dies gilt zum Beispiel für das Schneiden. Entferne vor dem Winter möglichst alle restlichen Triebe, damit sich die Pflanze auf ihre wichtigen Bereiche und auf deren Versorgung fokussieren kann. Auch die folgenden Tipps zur Pflege solltest du beachten, um das Liebstöckel sicher überwintern zu können.

  • Verteile bei Bedarf etwas Mulch. Dies verhindert eine zu schnelle Austrocknung des Krauts und sorgt gleichzeitig dafür, dass sich am Liebstöckel im Winter kein Unkraut bilden wird.
  • Stelle die Versorgung mit Wasser nie vollständig ein. Sowohl das Maggikraut im Beet als auch die Pflanze im Topf benötigen frisches Wasser, solange die Tage im Winter frostfrei bleiben.
  • Zusätzlichen Dünger benötigt dein Liebstöckel erst ab Beginn des Frühjahrs wieder. Während der kalten Jahreszeit kannst du diese Versorgung zurückfahren und den Kompost schonen.

Wichtig ist, dass du den Rückschnitt keinesfalls vernachlässigt. Dieser sorgt dafür, dass deine Kräuter schneller austreiben und gleichzeitig deutlich verjüngt werden. Da es sich beim Liebstöckel um eine mehrjährige Pflanze handelt, spielt der Blick auf die langfristige Entwicklung eine wichtige Rolle. Auf diese Weise profitierst du nach dem Überwintern schnell von mehr Blättern mit frischem Geschmack.

Warum nur gesunde Pflanzen im Winter eine Chance haben

Grundsätzlich handelt es sich beim Liebstöckel um eine sehr widerstandsfähige Staude, die mit dem Winter kein Problem hat. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass du dich für den richtigen Standort entscheidest. Auch die Gesundheit ist dabei nicht zu vernachlässigen, da Schädlinge oder mögliche Krankheiten schnell zu einer echten Gefahr werden. Prüfe aus diesem Grund möglichst genau, ob einzelne Teile der Pflanze bereits befallen sind und schneide diese bei Bedarf vor dem Winter ab.

Vor allem während des Überwinterns entwickeln sich die Schädlinge und Krankheiten zum Problem für das Liebstöckel. Da es dem Maggikraut zu dieser Zeit an Kraft und Stärke fehlt, wird die Pflanze ihren Schädlingen meist vollständig ausgeliefert. Umso früher du dies erkennst und auf die neuen Schädlinge reagieren kannst, desto besser wirst du das Liebstöckel weiter als Kraut erhalten können.

Jetzt mehr über den Umgang mit Liebstöckel erfahren!

Um auch nach dem Winter wieder die frischen Blätter des Liebstöckels ernten zu können, musst du grundsätzlich nicht viel tun. Achte jedoch möglichst darauf, dass deine Pflanze mit frischem Wasser versorgt wird. Das Gießen stellt dabei eine der wichtigsten Aufgaben dar, um die Blätter und Blüten des Maggikrauts zu fördern. Falls du dich auch für das Düngen direkt an den Wurzeln im Boden interessierst, schau dir gerne unseren Beitrag dazu an. So erfährst du, was dein Liebstöckel benötigt.

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