Liebstöckel pflanzen – so lässt du die Kräuter entstehen

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Liebstöckel pflanzen – so lässt du die Kräuter entstehen

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März 22, 2022
liebstoeckel pflanzen

Inhaltsverzeichnis

Dein Ziel ist es, in Zukunft eigene Kräuter im Garten zu ernten? Dann ist Liebstöckel als aromatisches Kraut eine hervorragende Wahl. Nur wenige Kräuter überzeugen vergleichbar schnell mit einer guten Entwicklung und lassen sich im Garten pflanzen. Dennoch spielt das richtige Vorgehen rund um die Pflanzung des Maggikrauts eine entscheidende Rolle. Direkt hier erfährst du daher, wie und wo du dein Liebstöckel pflanzen kannst, welche Besonderheiten zu beachten sind und worauf es ankommt.

Die richtige Pflanzzeit für das Liebstöckel im Garten

Damit du nicht zu lange auf die ersten Blätter am Liebstöckel warten musst, solltest du die Pflanze möglichst im Frühjahr oder Herbst anpflanzen. Eine der besten Strategien ist zu diesem Zweck die Aussaat, die sich entweder zwischen April und Mai oder später zwischen August und September vor Ort durchführen lässt. Nicht immer muss die Pflanzung jedoch direkt im Freiland erfolgen können.

Falls du das Liebstöckel bereits vorziehen möchtest, ist dies im Warmen auf der Fensterbank bereits zu einem deutlich früheren Zeitpunkt nötig. Auch die für ausgewachsene Pflanzen so wichtige Sonne spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Dadurch wird das Vorziehen im Haus zu jeder Jahreszeit zu einer guten Wahl, um das Liebstöckel erfolgreich zu kultivieren. Ebenfalls sehr wichtig für dein Levisticum officinale ist auch der Standort, um ein optimales und schnelles Wachstum zu fördern.

Auf diese Lage solltest du beim Maggikraut achten

Wenn es um die Pflanzung des Liebstöckels geht, sind ein möglichst sonniger oder halbschattiger Ort genau richtig. Unterschiede hinsichtlich der Pflanzung in der Erde oder im Topf gibt es dabei kaum. Hinzu kommt ein geeigneter Boden, der im besten Fall schwach sauer bis neutral ausfällt. Durch die Entwicklung eines kräftigen und langen Rhizoms sollte der Boden im Garten stets tiefgründig sein.

Hinzu kommt der hohe Bedarf an Nährstoffen. Auch Humus fördert das Wachstum des Liebstöckels und lässt dich schneller die ersten Blätter ernten. Eine der wichtigsten Maßnahmen ist jedoch die erforderliche Frische im Beet. Nur mit regelmäßigem Gießen wird das Kraut schnell wachsen und dich mit ihren aromatischen Blättern belohnen. Vor allem direkt nach der Pflanzung des Maggikrauts ist die konstante Versorgung mit Wasser nötig. Halte den Boden bei dir im Garten daher immer feucht.

Mit diesem Vorgehen zur Pflege des Liebstöckels

Einen sehr wichtigen Beitrag zur optimalen Pflege des Liebstöckels leistest du mit guten Nachbarn. Da das Maggikraut für sich bereits sehr viele Nährstoffe in Anspruch nimmt, ist ein grundlegender Abstand in der Regel zu empfehlen. Pflanze die Kräuter aus diesem Grund besser für sich allein und sorge dafür, dass zu anderen Pflanzen ein Abstand von etwa ein Meter besteht. Auch die folgenden Tipps sind zur Pflege des Levisticum officinale geeignet und tragen zu kräftigen Blättern vor Ort bei:

  • Umso nährstoffreicher und kalkhaltiger das Substrat, desto besser das Wachstum.
  • Die Durchlässigkeit des Bodens ist sehr wichtig für eine konstante Entwicklung.
  • Ein Kräuter- oder Grünpflanzendünger verschafft dem Maggikraut Sicherheit.
  • Vor allem im Topf oder Kübel ist die Pflanze auf regelmäßiges Düngen angewiesen.
  • Staunässe ist bei Liebstöckel ein häufiges Problem, das es zu vermeiden gilt.

Sobald du dein Liebstöckel erfolgreich gepflanzt und umfassend gepflegt hast, musst du dir um die Lage deiner Kräuter keine Sorgen mehr machen. Auch im Winter überzeugt das Kraut mit seiner vollen Stärke und bedarf keiner zusätzlichen Pflege. Schau dir zu diesem Thema gerne auch unseren Beitrag zur Überwinterung des Liebstöckels an. In diesem zeigen wir dir, wie du die Kräuter schützt.

Weitere Tipps für den Anbau von Liebstöckel im Garten

Falls auch du nun Liebstöckel pflanzen und in der Küche verwerten möchtest, hast du für die meisten Pflanzenteile eine gute Anwendung. Dies gilt sowohl für die Blätter als auch für Samen und Wurzeln. Während die Blüten ebenfalls ungiftig sind, werden sie durch ihren Geschmack allerdings nur selten verwertet. Pflanze das Maggikraut daher am besten für seine aromatischen Blätter und lass dich von einem überzeugenden Geschmack faszinieren. So bleibt die gewünschte Würze jederzeit erhalten.

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