So funktioniert die Vermehrung der Kapuzinerkresse

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So funktioniert die Vermehrung der Kapuzinerkresse

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Januar 26, 2022
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Inhaltsverzeichnis

Wer die Kapuzinerkresse mit Erfolg vermehren möchte, hat es nicht sonderlich schwer. Für ein gutes Vorgehen hast du viele Möglichkeiten, um die Kresse auch erneut ernten zu können und die Kräuter für diverse Gerichte zu verwenden. Doch welche Optionen hast du, um Sorten wie die Tropaeolum majus mit Erfolg in deinem Garten zu vermehren? Die drei gängigsten Optionen stellen wir dir direkt in diesem Beitrag etwas genauer vor und helfen dir dabei, von aromatischen Kräutern zu profitieren.

Viele Optionen für eine reibungslose Vermehrung

Grundsätzlich hast du drei Möglichkeiten, um die Kapuzinerkresse zu vermehren und für die Bildung neuer Blüten zu sorgen. Dies gilt sowohl für die Vermehrung durch Stecklinge als auch mit Absenkern oder durch die erneute Aussaat im eigenen Kräuterbeet. Im Folgenden zeigen wir dir etwas genauer, was hinter den Möglichkeiten zur Vermehrung steckt und worauf du bei diesen stets achten solltest:

Stecklinge

Während der Wachstumsperiode lassen sich problemlos ein paar gesunde Triebe von deiner Kresse abtrennen. Aus jedem entfernten Trieb entsteht im Optimalfall später eine neue Pflanze. Fülle nach dem Schnitt der Triebe dann ein nährstoffarmes Substrat in den Topf und setze in jede gewählte Schale einen neuen Steckling. Meist entstehen die ersten Wurzeln bereits in der ersten Woche. Solltest du die Kapuzinerkresse in ein Beet pflanzen wollen, gelingt dies in drei Wochen.

Absenker

Um direkt am jeweiligen Standort für eine erfolgreiche Vermehrung zu sorgen, sind Absenker genau die richtige Lösung. Hebe hierzu direkt neben deiner Kresse eine Furche aus und senke einen der äußeren Triebe in diese ab. Bedecke den Trieb daraufhin mit Erde und gieße die neu entstandene Stelle gründlich. Wichtig ist, dass die Triebspitze am anderen Ende der Furche leicht herausgucken kann. So bilden sich in diesem Fall schnell die ersten Wurzeln für deine Pflanzen.

Aussaat

Die einfachste Art der Vermehrung ist aber natürlich immer die direkte Aussaat. Hierbei legst du die Samen der Kapuzinerkresse zunächst in eine Schale mit Wasser, um die Keimung im weiteren Verlauf zu beschleunigen. Hebe anschließend kleine Pflanzlöcher aus, in denen sich die Samen dann direkt einsetzen lassen. Achte möglichst darauf, dass die Kressesamen für eine Vermehrung vollständig von Erde bedeckt sind. Bereits nach drei Wochen sprießen dann die ersten Keimlinge. Hier kannst du mehr über das Vorziehen von Kressesamen lesen.

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Ideal für ein konstantes Wachstum im Garten

Damit die Vermehrung der Kapuzinerkresse auch problemlos funktioniert, kommt es natürlich auf mehr als nur die richtige Strategie an. Auch die Erde und der damit verbundene Boden sollten den Anforderungen der Kresse in jeder Hinsicht gerecht werden. Meist eignet sich eine sandige bis leicht lehmige Erde, um die Kapuzinerkresse möglichst gut zu entwickeln. So hast du beste Chancen, schon nach zwei bis drei Wochen die ersten Keimlinge zu sehen und neue Kräuter vor Ort zu entwickeln.

Bezüglich der Pflege der Kapuzinerkresse musst du üblicherweise nicht viel beachten. Dies liegt ganz einfach daran, dass die Kräuter auch in freier Natur ohne menschlichen Einfluss wachsen. Falls du dennoch etwas Dünger ergänzen oder deine Pflanzen gießen möchtest, kannst du dies geringfügig tun. Weitere Tipps zur Keimdauer deiner Kresse haben wir in unserem weiterführenden Beitrag für dich.

Jetzt mehr über die Vermehrung von Pflanzen lernen

Mit den drei benannten Formen der Vermehrung hast du es leicht, deine Pflanzen mit Erfolg zu entwickeln. Die Tropaeolum majus macht hierbei einen guten Eindruck und wirft schnell aromatische Blätter zur Ergänzung zahlreicher Gerichte ab. Die dargelegten Strategien zur Vermehrung sind an dieser Stelle üblicherweise sowohl für den Topf als auch für den Garten geeignet. Schau dir gerne auch den Beitrag über die Giftigkeit von Kapuzinerkresse an und lass dich hier in der Pflanzenschule informieren.

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