Erfahre, ob Kapuzinerkresse giftig ist

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Erfahre, ob Kapuzinerkresse giftig ist

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Januar 26, 2022
kapuzinerkresse giftig

Inhaltsverzeichnis

Die Kapuzinerkresse, botanisch Tropaeolum, ist eine der beliebtesten Heilpflanzen. Gleiches gilt für die Verwendung als Hausmittel, wobei die Kapuzinerkresse ebenfalls hervorragend abschneidet. Doch ist die Kresse, die im Garten so eindrucksvoll wächst, auch vollständig essbar? Und gibt es giftige Pflanzenteile, vor denen du dich besser fernhalten solltest? Genau das untersuchen wir in diesem Beitrag genauer und verraten dir im Detail, ob die Kapuzinerkresse aus dem Garten giftig ist.

Diese Teile der Kapuzinerkresse sind essbar

Grundsätzlich lassen sich die meisten Teile der Kapuzinerkresse problemlos essen. Sowohl die Blüten als auch die Blätter prägen den Charakter der Kräuter. Sie werden häufig für Salate verwendet und werden den Geschmack auf ihre ganz besondere Art auf. Wer die Blätter der Kresse hingegen einzeln genießen möchte, sei gewarnt. Das Aroma der Blätter ist ganz ohne andere Lebensmittel eher muffig.

Solltest du auch die Knospen oder unreife Samen verwenden wollen, kannst du dies ebenfalls ganz ohne Bedenken tun. Da sie stark an Kapern erinnern, eignen sich beide Bestandteile der Pflanze als wirksamer Kapernersatz. Gemeinsam mit Salz, Essig und einer größeren Menge Wasser lassen sich die Knospen und Samen hervorragend aufkochen. So fällt es leicht, eigene Gerichte zuzubereiten und dich dank der hervorragenden Inhaltsstoffe vor Krankheiten wie der normalen Erkältung zu schützen.

So schmecken die Bestandteile deiner Kresse

Viele Sorten der Kapuzinerkresse sind würzig und leicht scharf. Wie scharf die Kresse jedoch konkret ausfällt, hängt vom Anteil der enthaltenen Senföle ab. Nicht jede Art der Tropaeolum bietet für den Menschen auf diese Weise ein rundes Gesamtbild. Um eine giftige Wirkung musst du dir im Rahmen der Kapuzinerkresse allerdings keine Sorgen machen. Dies liegt nicht nur am würzigen Geschmack, sondern auch am enthaltenen Vitamin C, an den Spurenelementen und an den Mineralstoffen. So fällt es leicht, die Samen, Blätter oder Blüten der Kapuzinerkresse mit deinen Salaten zu verbinden.

kapuzinerkresse orange

Mit Blütenessig zu einem aromatischen Verzehr

Um die Kapuzinerkresse geschmacklich noch besser zu verarbeiten, lohnt sich auch die Herstellung von frischem Blütenhonig. Hierfür eignen sich die ungespritzten Blüten, die sich in Verbindung mit mildem Essig in einer weithalsigen Flasche mischen lassen. Meist eignet sich zu diesem Zweck der Apfelessig oder ein milder Weinessig. Achte während der Zubereitung darauf, dass der Essig die Blüten der Kapuzinerkresse vollständig überdeckt. Dies lässt dich möglichen Schimmel vermeiden.

Wichtig ist zudem, dass du den Blütenessig nach der Zubereitung an einem dunklen Ort aufbewahrst. Damit der Essig seinen Geschmack nicht direkt wieder verliert, eignet sich ein tägliches Schütteln der Flasche. Mit der Zeit verfärbt sich der Essig zur Blüte der Kapuzinerkresse und entwickelt einen noch intensiveren Geschmack. Nach etwa vier Wochen Schütteln und Abwarten ist der Essig dann fertig.

So wirkt die Kapuzinerkresse als Heilmittel

Sorten wie die Tropaeolum majus haben sich über die Jahre auch als echte Arzneipflanze etablieren können. Eine weitere Verarbeitung ist für die heilende Wirkung in der Regel nicht erforderlich. Das einfache Würzen mithilfe der Blüten oder Blätter reicht bereits aus. Dies lässt sich dein Immunsystem aktiv stärken, um deine Gesundheit ganz allgemein zu fördern. Solltest du die Kapuzinerkresse selbst als Heilmittel testen wollen, lässt sich dies mit einem Tee oder direkt im Salat hervorragend machen.

Auch bei konkreten Erkrankungen wird die Tropaeolum zu einer guten Lösung. Dies gilt zum Beispiel bei einer Schädigung der Atemwege wie bei einer Nasennebenhöhlenentzündung. Gleiches gilt bei der Blasenentzündung oder bei möglichen Harnwegsinfektionen. Pflanzenteile wie die Samen, Blüten und Blätter werden als Antibiotika daher zur besten Wahl, um die Abwehrkräfte wieder zu steigern.

Erfahre jetzt mehr über deine Kapuzinerkresse!

Als Pflanze wird die Kapuzinerkresse durch ihren würzigen Geschmack zu einer beliebten Wahl. Auch ihre heilende Wirkung trägt zur positiven Gesamterscheinung bei und verleiht der Tropaeolum einen ganz besonderen Stellenwert. Eine giftige Wirkung musst du somit nicht erwarten. Falls du mehr zur Kapuzinerkresse wissen möchtest, haben wir viele vertiefende Beiträge für dich. So zeigen wir dir zum Beispiel, wie sich die Keimdauer der Kapuzinerkresse verhält oder wie du sie vermehren kannst.

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