So kannst du Kapuzinerkresse richtig säen

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So kannst du Kapuzinerkresse richtig säen

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Januar 29, 2022
Kapuzinerkresse aussähen

Inhaltsverzeichnis

Die Kapuzinerkresse ist eine vielseitige, attraktive Pflanze für das Gartenbeet, die Terrasse oder den Balkon. Das Kraut kann auf unterschiedliche Weise angebaut werden. Wir zeigen dir, wie du erfolgreiche die Kapuzinerkressesamen säen kannst! 

Wo kann ich Kapuzinerkressesamen bekommen?

Kapuzinerkressesamen findest du in Supermärkten oder Gärtnereien, du kannst sie aber auch über den Versandhandel oder das Internet kaufen. Wenn du allerdings eine einzigartige Sorte oder eine leuchtende Blütenfarbe und Blätter suchst, solltest du in Fachgeschäften vorbeischauen. Dort entdeckst du unter anderem Kapuzinerkresse mit schwarzen, weißen oder rosa Blüten.

Kann man Kapuzinerkresse selber ziehen? 

Die Aussaat von Kapuzinerkresse ist einfach, egal ob im Garten oder auf dem Balkon. Es ist wichtig, dass die Samen nicht zu alt sind und dass sie nach dem Keimen feucht gehalten werden. Tropaeolum majus entwickelt sich in einer sonnigen Umgebung schnell zu einer schönen Hänge- oder Kletterpflanze. 

Die Pflanzen produzieren den ganzen Sommer über Blüten, die gesammelt werden können, um Samen zu gewinnen. Jedes Jahr können die Kapuzinerkresse-Pflanzen von ihren Blüten gepflückt und in der nächsten Saison neu gepflanzt werden. Die Samen der Kapuzinerkresse sind groß, vielseitig und einfach zu verwenden.

Achte darauf, dass du die Samen der Kapuzinerkresse erntest, wenn sie voll ausgereift sind. Die Samen sollten hellbraun und hart sein, was darauf hindeutet, dass sie erntereif sind. Grüne Samen sind noch nicht reif, und wenn du sie in einer feuchten Umgebung lagerst, können sie schimmeln!

Getrocknete Kapuzinerkresse-Samen
Getrocknete Kapuzinerkressesamen

Der richtige Zeitpunkt zum Aussäen der Kapuzinerkresse 

Die Kapuzinerkresse kann von Februar bis April in Samentöpfe gepflanzt werden. Es ist jedoch besser, bis Mitte März oder Anfang April zu warten. Die Lichtausbeute für die Pflanzen ist zu dieser Zeit größer. Alternativ kannst du das Kraut vorziehen. Allerdings muss die Kapuzinerkresse vor kalten Nächten geschützt werden und ins Haus gestellt werden, da sie nicht frostfest ist. 

Kapuzinerkresse sollte so bald wie möglich nach der Keimung in den Boden gepflanzt werden. Die Direktaussaat im Garten darf erst nach den Eisheiligen erfolgen, da die jungen Pflanzen frostempfindlich sind.

Kapuzinerkresse im Topf säen: die Schritt-für-Schritt-Anleitung

Befülle den Topf mit Erde 

Für die Keimung ist ein Gefäß mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern erforderlich. Im Sommer trocknet die Erde in kleineren Töpfen zu schnell aus. Bedecke das Abflussloch bis ein paar Zentimeter unter den Rand mit Lehm und fülle den Behälter mit Erde.

Lege die Kapuzinerkressesamen auf die Erde aus 

Drücke die Erde mit der flachen Hand an. Ordne mehrere der großen Samen in einem kreisförmigen Muster auf der Blumenerde an. Sie sollten mindestens fünf Zentimeter Abstand zueinander und zum Rand des Pflanzgefäßes haben.

Drücke die Samen der Kapuzinerkresse in die Erde 

Verschließe die Vertiefungen wieder mit etwas Blumenerde und drücke alles ein letztes Mal fest an. Damit kommen die Samen gut mit der Erde in Kontakt.

Gieße die Kapuzinerkressesamen gut an 

Während der Keimphase solltest du das Saatgut gründlich gießen und die Erde feucht halten. Stelle den Topf auf eine Fensterbank. Ein halbschattiger, geschützter Standort im Freien ist ab April ebenfalls geeignet. Bedecke den Topf mit Frischhaltefolie, bis die Kapuzinerkresse gekeimt hat.

Tipp:
Wenn die Pflanzen im Topf zu wachsen beginnen, kannst du sie entweder dort wachsen lassen und den Pflanztopf Mitte Mai nach draußen verpflanzen. Du kannst die Setzlinge auch an einen sonnigen Standort im Garten bringen. Die Samen können ab Mai direkt in die Erde oder in große Töpfe auf der Terrasse gesät werden. Junge Pflanzen müssen vor Spätfrost geschützt werden. 

Sind die Samen der Kapuzinerkresse essbar? 

Die Samen der Kapuzinerkresse sind essbar und nicht giftig. Sie haben einen scharfen, etwas würzigen Geschmack und ähneln den anderen Teilen der Pflanze. Du kannst die Samen wie Kapern einlegen oder ungeöffnete Knospen zubereiten, solange sie noch jung und weich sind.

Koche die Samen ein paar Minuten lang in einer salzig-sauren Lösung aus Essig, Salz und Wasser. Fülle diese Mischung bis knapp unter den Rand eines sauberen Einmachglases und verschließe es sofort nach dem Erhitzen fest. Stelle das Glas für mehrere Monate oder sogar Jahre an einen dunklen, kühlen Ort, um deine „falschen Kapern“ aufzubewahren.

Du kannst die Samen auch reifen lassen und sie dann trocknen. Sie sind monatelang haltbar, wenn sie an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahrt werden. Alternativ kannst du sie in einer Gewürzmühle oder einem Mörser zerkleinern und über deine Mahlzeiten streuen.

Das Wichtigste auf einem Blick: 

  • trockne die Samen zum Aussäen gut
  • essbar
  • lege sie als “Kapernersatz” ein
  • leicht scharf und würzig 
Tipp:
Mit ein bisschen Arbeit kannst du mit den unreifen Samen einen Kaperngeschmack erzeugen.

Es ist einfach, Kapuzinerkressesamen zu säen. Die Pflanze wächst schnell und kann bald geerntet werden, denn auch die Blätter sind essbar.

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