Ist die Gänsekresse giftig? Darauf kommt es an

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Ist die Gänsekresse giftig? Darauf kommt es an

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Dezember 15, 2021
Gänsekresse

Inhaltsverzeichnis

Mit der Gänsekresse erwartet dich eine spannende Pflanze, die aufgrund ihrer Blüten in vielen Gärten zu einer beliebten Wahl wird. Die Pflanze selbst gehört zur Familie der Kreuzblütler und bildet als mehrjährige Pflanze ein beeindruckendes Polster aus. Nicht nur für das klassische Blumenbeet, sondern auch im Steingarten macht sie daher einen guten Eindruck. Aber ist die Gänsekresse giftig oder gibt es Einschränkungen für Mensch und Tier? Diese Frage untersuchen wir hier etwas genauer.

So lassen sich Blätter und Blüten nutzen

Die aromatischsten Bestandteile deiner Gänsekresse sind natürlich die Blätter. Diese sind sehr würzig und erinnern gleichzeitig leicht an den Geschmack von Rucola. So lassen sich die Blätter der stets ungiftigen Gänsekresse hervorragend als Ergänzung für Suppen, Salate und viele weitere spannende Gerichte. Die Vielfalt für die Anwendung bleibt mit der Gänsekresse daher jederzeit gut erhalten.

Auch die Blüten der Gänsekresse lassen sich natürlich nutzen. Die Arabis prägt an dieser Stelle sehr besondere und weiße Blüten aus, die dekorativ einen enormen Mehrwert bieten. Doch auch als ein essbarer Bestandteil in Suppen oder Salaten werden die Blüten zu einer interessanten Ergänzung. Mit der Blütezeit ab März bis in den späten Herbst zeigen sich die Kreuzblütler schnell im heimischen Garten. Falls du dich mehr für die Blätter der Kresse interessierst, solltest du sie stets vorher ernten.

Die Gänsekresse ist keine giftige Pflanze

Wer sich für die Pflanzung der Gänsekresse im Garten entscheidet, muss sich um die Giftigkeit in der Regel keine Sorgen machen. Dies gilt sowohl für ausgewachsene Menschen als auch für Kleinkinder oder für Haustiere. Viele Bestandteile der Gänsekresse sind sogar essbar und lassen sich mit der Kresse vergleichen. So bietet sie ein würziges Aroma, das beim Verzehr alles andere als giftig ist. Falls du über Haustiere verfügst, gilt natürlich der gleiche Ansatz. Auch in diesem Fall ist die Gänsekresse nicht giftig und wird an Standorten sowohl drinnen als auch draußen zu einer geeigneten Pflanze.

Gänsekresse Blüten und Halme

Wichtige Tipps zur Pflanzung der Gänsekresse

Damit sich bei der Pflanzung keine Schwierigkeiten ergeben, solltest du dich von Beginn an für die passenden Böden entscheiden. Der perfekte Boden für die Gänsekresse ist in der Regel frisch und etwas lockerer, um die Durchlässigkeit des Wassers zu gewährleisten. Ergänzend dazu gibt es viele weitere Tipps, die du hinsichtlich der Pflanzung der Arabis in deinem Garten stets kennen solltest:

  • Für ein umfassendes Wachstum ist die Gänsekresse nicht auf viele Nährstoffe angewiesen. Daher reicht es bereits aus, nährstoffarme Erde zu nutzen, solange sie viel Kalk enthält.
  • Nicht nur direkt im Beet, sondern auch im Kübel oder Topf macht die Gänsekresse einen guten Eindruck. Regelmäßige Düngung und aktives Gießen sind hier jedoch entscheidend.
  • Staunässe wird für Kräuter wie die Arabis nicht selten zu einem echten Problem. Achte aus diesem Grund darauf, ausreichend große Abzugslöcher für das Wasser im Boden zu lassen.

Solange du die Anforderungen für die Pflege genaustens im Blick behältst, wirst du nicht lange auf die aromatische Kresse verzichten müssen. Dies gilt sowohl für die Pflanzung im Kübel oder Topf als auch für die Pflanzung direkt im Garten. Im Vergleich zu vielen anderen Sorten der Kresse überzeugt die Gänsekresse mit ihren weißen Blüten, über die wir jedoch einen eigenen Beitrag für dich haben.

Gänsekresse Blüten

Weitere Hinweise rund um deine Pflanzen

Mit der richtigen Pflege deiner Kresse fällt es leicht, die Stauden sowohl als Polster im Beet als auch für die Verwendung in der Küche zu nutzen. Wir empfehlen dir natürlich immer, die Blätter vor Beginn der Blütezeit zu ernten, um das gewünschte Aroma zu erhalten. Für weitere Hinweise zur Pflanzung deiner Kresse sind unsere vielfältigen Beiträge hier in der Pflanzenschule genau der richtige Ansatz. So musst du sicher nicht lange auf die Blätter der neuen Kreuzblütler verzichten.

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