Ist der Fingerhut winterhart? Alles Wichtige im Überblick

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März 21, 2022
Fingerhut Winterhart
hello world!

Inhaltsverzeichnis

Beim Fingerhut handelt es sich um eine Pflanze, die bei dir im Garten über mehrere Jahre wächst. So zeigt sich die erste Blüte zum Beispiel erst im zweiten Jahr, weshalb es auf eine entsprechende Pflege ankommt. Dennoch stellt sich vielen Hobby-Gärtnern die Frage, ob für den Winterhut Maßnahmen zur Überwinterung nötig sind oder ob es sich hierbei um eine winterharte Pflanze handelt. Genau dieser Frage gehen wir hier in diesem Beitrag genauer auf den Grund und verraten dir alle Details.

Unter diesen Voraussetzungen ist der Fingerhut winterhart

Die meisten Sorten des Fingerhuts sind winterhart. Dies trifft allerdings nicht auf alle Pflanzen zu, weshalb es auf gewisse Unterschiede ankommt. Falls sich bei dir im Garten jedoch der Digitalis purpurea befindet, also der rote Fingerhut, handelt es sich garantiert um eine winterharte Staude. Diese ist bei Temperaturen von bis zu minus 18 Grad winterhart und macht so einen guten Eindruck.

Auch ähnliche Sorten wie zum Beispiel der großblütige Fingerhut sowie der gelbe Fingerhut sind bei dir im Garten vollständig winterhart. Dies gilt zusätzlich für den rostfarbigen Winterhut und für den wolligen Fingerhut. In diesen Fällen musst du den Winterhut grundsätzlich nur leicht auf den Winter vorbereiten, da die Winterhärte bei bis zu minus 18 Grad gegeben ist. Mit der richtigen Lage direkt an einem Standort bei dir im Halbschatten bist du gut aufgestellt und überwinterst den Fingerhut.

So bereitest du den Fingerhut optimal auf den Winter vor

Um die Triebe jedoch sicher über den kalten Winter zu bringen, bieten sich natürlich immer einige Maßnahmen an. So solltest du den Fingerhut im Herbst bis zum Boden zurückgeschnitten haben. Sollten sich an der Pflanze schon die ersten Samen ausgebildet haben, kannst du darauf verzichten. In diesem Fall musst du allerdings damit rechnen, dass sich der Fingerhut selbst vermehren wird. Rund um das Gießen und Düngen musst du allerdings nichts weiter beachten, vor allem im Winter ist der Fingerhut äußerst pflegeleicht. Im Topf oder Kübel gibt’s aber noch etwas mehr zu beachten.

Besonderheiten für den Fingerhut im Topf oder Kübel

Solltest du den Fingerhut nicht direkt im Beet, sondern im Topf anpflanzen, kann etwas mehr Pflege zur Überwinterung erforderlich sein. Steht der Topf direkt auf der Terrasse, solltest du diesen mit etwas Vlies umwickeln und an einen geschützten Ort verschieben. Direkt an einer Balkon- oder Terrassenwand ist der beste Standort, um sowohl Wind und Kälte nicht zur Gefahr werden zu lassen. Alternativ dazu kannst du den Fingerhut für den kalten Winter aber auch einfach ins Haus stellen.

An frostfreien Orten hat es die Pflanze im Topf somit deutlich leichter, sich besser zu entwickeln und als Staude die gewünschten Blüten auszuprägen. Während sich das Wurzelwerk im klassischen Boden nicht festfrieren wird, ist das Risiko im Topf durchaus vorhanden. Weitere Details zum optimalen Standort des Fingerhuts bei dir im Garten erhältst du direkt in unserem vertiefenden Pflanzenartikel.

Jetzt mehr zur Überwinterung im Garten erfahren!

Nicht nur die Blattrosette, sondern auch die Blüten erfordern im Winter keine weitere Pflege und geben demnach eine gute Figur ab. So hast du es mit dem winterharten Fingerhut leicht, für eine überzeugende Gestaltung des Gartens auch im Winter zu sorgen und dich für die besten Pflanzen zu entscheiden. Solltest du mehr über die Aussaat des Fingerhuts bei dir im Garten wissen wollen oder falls du dich für die Giftigkeit des Digitalis purpurea interessierst, haben wir hier viele weitere Tipps.