Warum der Fingerhut für Hunde so gefährlich ist

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Warum der Fingerhut für Hunde so gefährlich ist

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März 21, 2022
Fingerhut giftig für Hunde

Inhaltsverzeichnis

Mit dem Fingerhut erwartet dich eine tückische Pflanze, die nicht nur für uns Menschen mehr als bedenklich ist. Vor allem für Haustiere wie den Hund haben die giftigen Inhaltsstoffe des Digitalis purpurea gravierende Folgen, die in vielen Fällen tödlich enden. Doch welche Inhaltsstoffe sind für die giftige Wirkung des Fingerhuts verantwortlich und wie kannst du deinen Hund optimal dagegen schützen? Alles zum richtigen Umgang mit dem Fingerhut trotz Haustier erfährst du hier im Beitrag.

Diese Stoffe des Fingerhuts sind stark giftig

Giftige Inhaltsstoffe lassen sich beim Fingerhut in großen Mengen aufzählen. Maßgeblich für Hunde ist jedoch das Herzgift mit der Bezeichnung Digitalis. Bereits wenige Gramm, die durch den Verzehr der Blätter aufgenommen werden, können auf Hunde jeder Größe tödlich wirken. Die Giftpflanzen sind so natürlich nicht nur für Hunde, sondern auch für Katzen, Hasen und andere Tiere gefährlich.

Vor allem die durch den Garten tobende Hunde sind von den giftigen Stoffen der Pflanze somit mehr als betroffen. Dies gilt sowohl für die Blätter als auch für Blüten, Stängel, Samen und weitere Teile der Pflanze. Solltest du bei deinem Hund Symptome für eine Vergiftung feststellen, kommt es daher auf jede Minute an. Nur der rechtzeitige Gang zum Tierarzt kann dafür sorgen, dass die Vergiftung noch rechtzeitig behandelt werden kann. Ansonsten führt der Fingerhut für Tiere meist zum Tod.

So wirkt sich ein Verzehr auf das Tier aus

Um den Fingerhut und die daraus resultierenden Vergiftungen richtig einschätzen zu können, ist ein Blick auf die Symptome sehr wichtig. Ähnlich wie bei Katzen und anderen Tieren machen sich die giftigen Stoffen beim Hund an Durchfall, Erbrechen und an ähnlichen Problemen bemerkbar. Rund um die folgenden Symptome solltest du bei deinem Vierbeiner daher stets den Überblick behalten:

  • Durchfall und Erbrechen
  • Akute Sehstörungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Erhöhter Speichelfluss
  • Starke Benommenheit

Nur bei einer rechtzeitigen Reaktion auf die genannten Symptome wird es möglich, die Folgen der möglichen Vergiftung zu reduzieren. Dabei ist vor allem die Phase nach dem Verzehr der Blätter und anderer Pflanzenteile so gefährlich, da der Fingerhut bis dahin im Magen des Hundes verbleibt. Der Weg zum Tierarzt ist bei ersten Symptomen an deinem Tier daher so schnell wie möglich anzutreten.

Die richtige Reaktion bei einer Vergiftung

Wie bereits erwähnt, solltest du dir zum weiteren Vorgehen bei deinem Vierbeiner schnell ärztliche Expertise einholen. Dies ist dringend erforderlich, um den Digitalis purpurea als Giftpflanze besser einzuschätzen und das richtige Vorgehen für dich im Garten zu wählen. Wir empfehlen an dieser Stelle, den Fingerhut als Pflanze gar nicht erst zu kultivieren, wenn du einen Hund zu Hause hast. Ungiftige Alternativen gibt es viele, die ebenfalls mit wundervollen Blüten überzeugen können.

Vollständig geschützt ist dein Hund vor dem Fingerhut dadurch aber natürlich noch nicht. Häufig stehen die Pflanzen am Waldrand und wirken auch für deinen Hund aufgrund ihrer Blütenpracht mehr als verlockend. Da die Giftstoffe der Pflanze jedoch nicht selten auch zum Herzstillstand oder zu weiteren Problemen führen können, solltest du die Struktur der Giftpflanze immer im Blick behalten.

Schütze jetzt deinen Hund vor giftigen Pflanzen!

Umso besser du deinen Hund vor Pflanzen wie dem Fingerhut bei dir im Garten und in der Natur schützen kannst, desto weniger muss die Giftigkeit zum Problem werden. Dass der Fingerhut eine der giftigsten Pflanzen ist, spiel dabei eine wichtige Rolle. Für weitere Details zum enthaltenen Gift und zu der damit verbundenen Gefahr durch deine Gartenpflanzen, schau dir gerne unseren Beitrag zur Giftigkeit des Fingerhutes an. Dort erfährst du zudem, wie du als Mensch bei Vergiftungen reagierst.

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